„The Mothman Prophecies“ ist ein annehmbar düsterer, semi-übernatürlicher X-Files mäßiger Thriller mit Richard Gere als David Duchovny, der angeblich auf…
„The Mothman Prophecies“ ist ein annehmbar düsterer, semi-übernatürlicher X-Files mäßiger Thriller mit Richard Gere als David Duchovny, der angeblich auf „wahren Begebenheiten“ beruht, und der Ende April bei uns anläuft. Die Musik zum Film (der zweite Teil dieser Doppel-CD) stammt von Tomandandy und besteht aus zunehmend abstrakter werdenden Soundgebilden, die die eiskalte Atmosphäre des Films…
Man kennt das ja eigentlich schon: Sänger einer bekannten Band nimmt ein Solo-Album auf. Singer/Songwriter-Style. Steht momentan eh hoch im Kurs. In diesem Falle heißt ebenjener Kristofer Aström und ist eigentlich Sänger der grammyprämierten schwedischen Band Fireside. Und „Northern Blues“ ist nicht sein erster Solo-Ausflug. 1998 veröffentlichte er bereits auf dem schwedischen Label Startracks das…
Viele waren vom Vorgänger, „Decaydenz“, recht enttäuscht, vor allem alle Krupps-Anhänger. Jürgen Engler wollte mit diesem Album seine Definition von guter Pop-Musik verdeutlichen, schien sich damit aber leicht verkalkuliert zu haben, denn der Erfolg blieb aus. Umdenken war angesagt, und mit „Deeper Into The Heart Of Dysfunction“ hat er die Kurve zurück in Richtung Krupps…
Spannend und ein wenig beängstigend: Eine „Best Of“ vom Grateful Dead-Fellgerber, Tabla-Virtuosen und Weltmusikler Mickey Hart. Soloscheiben von Trommlern können ja allein schon durch die Sidemen herzerhebend sein wie etwa einiges aus Bill Clobhams oder Cozy Powells Oeuvre, durch schiere Virtuosität fesseln, wie manches von Charlie Antolini oder – leider der Normalfall – noch schneller…
Die neue Scheibe des Bostoner Künstlerkonglomerats Lars Vegas enthält nun auch Gesang (Tom Stenquist). Das ist insofern irritierend, als daß die Scheibe so, obwohl Dana Colley (im Gegensatz zur Debüt-Scheibe) dieses Mal nicht mit spielt, das Ergebnis streckenweise doch sehr nach Morphine klingt. Das liegt aber vorwiegend daran, daß die Band ihren Sound vorwiegend auf…
„Es ist weder Punk noch Hardcore, noch nicht einmal Emo. Es ist ganz einfach gute Musik“, läßt uns das Label der vier Schweden zum Debütalbum von Log wissen. Und da kann man eigentlich nur zustimmen. Die Skandinavier machen die Art von Musik, die am besten in einem Roadmovie untergebracht wäre. Sanft dahinschwebend, in oft epischer…
Welch programmatischer Titel! Und was für ein Bandname! Er läßt wahrscheinlich die ein oder andere Übungsraumband auf Namenssuche vor Neid erblassen. Schade nur, daß die Musik nicht einhalten kann, was ihr Name verspricht. Denn Punkattitüde sucht man bei Yeah! vergeblich, stattdessen findet man auf ihrer CD und ihrer Homepage nur peinliches Rockstargehabe. Auch Disco findet…
Eine Band wie Gary hat es wirklich schwer. Einerseits musikalisch in einer Ecke, die heutenicht mehr ganz frisch wirkt, andererseits genau darin wirklich gut. Dazu kommt ein gewisser Neidfaktor und die Frage, warum genau diese drei jungen Herren einen Plattenvertrag bekommen haben. „Na klar, mit einem Schauspieler am Mikro ist das ja leicht!“ hört man…