Nachdem uns die Niederlande dieses Jahr schon so manchen spannenden Output beschert haben, man denke nur an Krezip, folgt nun…
Nachdem uns die Niederlande dieses Jahr schon so manchen spannenden Output beschert haben, man denke nur an Krezip, folgt nun mit Incense ein neuer Versuch, holländische Musik auch außerhalb der Niederlande bekannter zu machen. Das Trio um den Den Haager Sänger und Gitarristen Selwyn Slop spielt seit 1998 zusammen und hat in den Niederlanden bereits…
Ben Christophers stammt aus der mittelenglischen Stadt Wolverhampton, deren berühmtesten Musiker die Glamrocker Slade sind. Die Unterschiede könnten nicht größer sein. Während Slades Gassenhauer laut, einfach und eingängig waren, sind Christophers Kompositionen leise, kompliziert und schwer verdaulich. Bereits dessen Debütalbum „My Beautiful Demon“ vor gut zwei Jahren war von der Zusammenarbeit mit dem Produzenten, Keyboarder…
Handgemachte Melancholie ist es, die das neue Hood-Werk (wieder) zu einem Gewinner macht. Hatte sich die Band aus dem englischen Nirgendwo für ihre letzten Werke etwas mit ihren Elektronik-Avancen verzettelt, kehren sie nun, naja, nicht ganz zu den sagenumwobenen Anfängen zurück, legen aber wieder mehr Wert auf echte Gefühle, die aus dem Bauch und nicht…
Aus Detroit kommen sie, die vier Damen von der Schlafanzugsparty, aber mit dem Sound der derzeit schwer gehypten White Stripes haben sie trotzdem nur eines gemeinsam: Den unverhohlenen Hang zu 60s-Melodien. Von der brachialen Gewalt der Geschwister White ist hier nämlich nichts zu spüren. Zwar mögen es auch Slumber Party manchmal gerne etwas rauer à…
Nanu, wo ist denn hier der „Explicit Lyrics“-Sticker abgeblieben? Fehlt entweder nur auf der Promo-CD, oder man glaubte, daß sich das bei dem CD-Titel von selbst versteht. An „Fucks“ und „Shove it up your ass“ besteht bei den Texten jedenfalls wirklich kein Mangel. Und dann noch diese zwischen und teilweise in die Stücke geschnittenen Dialogparts…
Schwaben-HipHop, Göteborg-Death-Metal und California-Punkrock. Klar, kennt man. Aber die Berliner Schule? Wenn man diesem 20-Track-Sampler glaubt, gibt es sie nicht wirklich. Hier werden einfach aus allen handgemachten Musikstilen (Hardcore, Punk, Alternative…) Bands genommen. Nicht, weil sie besonders gut sind, sondern weil sie eben „nur“ aus der Hauptsadt kommen. Und die besten (Die Ärzte, Church Of…
Kein Stück unter fünf Minuten, die meisten bewegen sich sogar an der acht Minuten Schallgrenze. Na, das kann ja heiter werden – und sicherlich nicht gerade sehr entspannend. Lange Stücke sind meist zu gefrickelt, zu überladen mit vielen musikalischen Feinheiten, die einem die Ohren klingeln lassen. Falsch gedacht! Der Sound von „Radioaxiom – A Dub…
Sing-Sing ist ja eigentlich ein ganz schön nichtssagender Allerweltsname. Insofern freut es natürlich, daß sich dahinter ein (gewissermaßen) bekannter Name verbirgt. Wer erinnert sich noch an Lush – jenes gemischte Doppel aus England, auf dessen Existenz sich im Prinzip die ganze „Gästeliste“ begründet (was aber eine ganz andere Geschichte ist) und daß durch den Selbstmord…
Das schöne an einer Poptones-Scheibe ist: Man weiß nicht, was einen erwartet. In dem Falle Arnold herzerfrischend unkomplizierter Britpop mit Flair. Arnold wären – wenn das nicht so sinnlos wäre – wieder mal Anwärter auf den Titel des Next Big Thing gewesen. Da diese aber ebenso schnell implodieren, wie sie aufgeblasen werden – und da…