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  • Eins Zwo – Discjockeys

    Ob es Sinn macht, drei Wochen nach der Veröffentlichung des regulären Albums eine EP auf den Markt zu werfen, die als Single getarnt ist – darüber läßt sich streiten. Fakt ist jedoch, daß die „Platte“ mehr zu bieten hat als die erste Single-Auskopplung „Discjockeys“ und übrig gebliebene B-Seiten. Drei nagelneue Songs und ein Super-Remix von…

  • As Friends Rust – Won

    Ja ja jaaaa, da reichen wirklich mal schon die ersten Takte, um äußerste Zustimmung auszulösen: As Friends Rust spielen supermelodischen, intelligent gemachten Punkrock. Das prügelt prächtig nach vorne, hat dabei mal eine auffallend kompetent gespielte Leadgitarre auf der Habenseite und überzeugt spätestens bei den mehrstimmingen Chorus-Parts endgültig. Was dabei rauskommt, klingt wie eine erwachsenere, klügere…

  • Karmic Jera – Zombies, Blood And Go-Go Girls

    Ihr „einzigartiger Stil“, eine Mischung aus Static X, Nine Inch Nails und White Zombie, brachte Karmic Jera im letzten Jahr beim Wettbewerb der englischen Zeitschrift „Kerrang“ einen Plattenvertrag ein. Einzigartiger Stil – und in der Beschreibung des Sounds werden gleich drei Bands genannt, mit denen man die Newcomer beschreiben kann. Ist der Stil dann wirklich…

  • Trashmonk – Ein Mann für alle Fälle

    Nick Laird-Cloves (alias Trashmonk) ist ein ungefähr 1,60 großer Mann, der vor schiererer Begeisterung ständig zu Platzen droht. Egal um was es geht: Kölsch trinken, im Schatten sitzen, über produktionstechnische Details diskutieren, Alan McGees Poptones Label loben, das Artwork seiner neuen CD bestaunen, für Labelmates oder von Neil Young schwärmen… Das ist nicht gerade selbstverständlich,…

  • Eskobar – There’s Only Now

    Als die schwedische Band Eskobar ihr Debüt „Till We’re Dead“ veröffentlichte, handelte es sich um eine Reihe wunderschöner, wenn auch traurig-melancholischer Popsongs. Fast akustisch anmutend strahlten diese Stücke eine Wärme und Atmosphäre aus, die man sonst nur bei britischen Bands a la Coldplay finden konnte. Auf ihrem nun erscheinenden zweiten Album ist die Stimmung zwar…

  • Aphex Twin – drukqs

    Früher war Richard D. James alias Aphex Twin einfach nur ein Genie. Inzwischen gefällt er sich selbst als kranker Spinner wohl besser. Seiner Musik tut das nur bedingt gut. Nicht nur, daß die kranken Selbstportraits, die Richard anscheinend mit dem größten Vergnügen als Promo-Fotos an die Presse verteilt, ihm nicht unbedingt nur Sympathien einbringen dürften,…

  • Jimmy Eat World – Singles Collection

    So kann es weiter gehen. Drei Jimmy Eat World-Platten innerhalb eines Jahres. Die „Singles Collection“ ist – welch Überraschung – keine Greatest Hits-Scheibe (wäre ja auch etwas verfrüht), sondern eine Ansammlung alter JEW-Songs, die allesamt vor „Clarity“ Mitte der Neunziger entstanden sind. Sie zeigen eindrucksvoll, wie sich die Band in den letzten Jahren entwickelt hat:…

  • Fettes Brot – Demo Tape

    Auf eine recht steile Karriere können die drei Hamburger Jungs von Fettes Brot zurückblicken. Ob nun der Mega-Gassenhauer „Nordisch By Nature“, „Jein“ oder das Duett mit James „Hansi“ Last persönlich – Fettes Brot landeten einen Hit nach dem nächsten. Ob nun der fette HipHop-Sound daran Schuld ist oder ob es die witzigen Texte waren, die…

  • Carsten Jost – You Don’t Need A Weatherman To Know Which Way The Wind Blows

    Szenerien von Straßenschlachten, schwer bewaffneten Uniformierten, brennenden Barrikaden und zerstörten Schaufensterscheiben kennt man zur Genüge. Nähert man sich musikalisch, kommen schnell die Namen derer ins Spiel, die sich medienwirksam zu verkaufen wissen. Zu gut passen auch wütende De La Rocha-Shouts, betroffene Sullivan-Songs oder nachdenklicher Dylan-Folk in das Bild des durchschnittlichen Protestlers. Elektronische Oeuvres oder Minimal-Techno…

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