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  • Boysetsfire – The Misery Index: Notes From The Plague Years

    Platte der Woche KW 09/2006 Mit „After The Eulogy“ haben sie einen Meilenstein geschaffen und sich mit dem anschließenden „Tomorrow Come Today“ vielleicht nicht zwingend verbessert und einige Fans des Vorgängers sogar verärgert, aber dennoch eine richtig starke Platte gemacht – und nun erfinden sich Boysetsfire mit „The Misery Index: Note From The Plague Years“…

  • dios (malos) – dios (malos)

    Die Definition von uncool ist es ja zu meinen, sich den eigenen Namen schützen lassen zu müssen – so geschehen beim Heavy Metal-Urgestein Ronnie James Dio, auf dessen Klageandrohung hin sich die kalifornische Band dios um ein „(malos)“ ergänzte. Das malos ist aber kein Malus – Schlechtes sucht man eh vergebens auf deren zweitem, selbstbetitelten…

  • Merz – Loveheart

    Das erste Mal nahm man Notiz von Conrad Lambert aka Merz im Jahr 1999, als er mit seinem selbstbetitelten Debüt (damals aufgenommen auf Dave Gilmours Boot aus dem 19. Jahrhundert) und den darauf enthaltenen pastoralen Songs die Öffentlichkeit begeisterte. Danach war er in der Versenkung verschwunden, saß irgendwo in der englischen Landschaft, war pleite und…

  • Gene Loves Jezebel – Exploding Girl

    Man stirbt ja niemals so ganz – oder richtig. Nachdem Gene Loves Jezebel schon mal gestorben war und dann sogar als Zwitterwesen in zwei Variationen wieder auferstand, knüpft Mastermind Michael Aston jetzt wieder konsequent an alte Zeiten an. Nachdem die Herren in den 80ern bereits einen wegweisenden Sound kreierten (z.B. mit dem Hit „Desire“), von…

  • Buzzcocks – Flat-Pack Philosophy

    Man muss es sich einfach mal auf der Zunge zergehen lassen: Mit dieser Scheibe feiern die Buzzcocks ihr 30-jähriges Jubiläum! Und um es kurz zu machen: Dieses neue Werk klingt, als sei 1977 gestern gewesen. Sicher, die Jungs um Pete Shelley sind alle älter und weiser geworden – was sich durch intelligentes Songwriting auszeichnet –…

  • Caliban – The Undying Darkness

    Caliban sind Caliban und auch auf ihrem neuen Album wird Fan fröhlich und Kritiker nicht. Denn noch immer gibt es hier das volle Metalcore-Brett mit aggressiven Screamings und höchst melodischen Gesängen. Noch immer klingen sie nicht nur nach sich selbst, sondern auch nach Killswitch Engage und noch immer macht es eine Menge Spaß, nach Gemeinsamkeiten…

  • Music A.M. – Unwound From The Wood

    Eigentlich ist das, was Music A.M. hier fabrizieren, nicht sonderlich für Vormittags geeignet. Eher kann man sich die spröden, kunstvoll geschachtelten Elektronik-Kraut-Art-Rock Elaborate mit Sprechgesang da schon Nachmittags oder gegen Abend vorstellen: Wenn es noch zu früh ist für die Disko, aber das Tageslicht bereits nervt. Die Düsseldorfer Volker Bertelmann und Stefan Schneider, sowie der…

  • The Lawrence Arms – Oh! Calcutta!

    Wurde auf ihrem letzten Album „The Greatest Story Ever Told“ noch mächtig gefrickelt und unter dem Einfluss von „Alkohol, Gras, Koffein und Zucker“ (Zitat von Sänger und Gitarrist Chris MacCaughan) experimentiert, gehen es The Lawrence Arms auf „Oh! Calcutta!“ deutlich straighter und lauter an. Hier wird wieder mächtig gepunkrockt, schon fast wild gewütet und mit…

  • We Are Scientists – With Love And Squalor

    Schon lustig, wie sich die Geschichte wiederholt: In den 60ern bemühten sich die Amis nach der großen Beat-Invasion den Tommies etwas entgegen zu setzen und das Ergebnis waren dann Bands wie The Buckinghams. Heutzutage heißen die amerikanischen Franz Ferdinands z.B. We Are Scientists – und sind dabei zumindest so gut, dass sich die Kaiser Chiefs,…

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