Ja, ja – Peter Horton ist auf seine Art durchaus schon ein Ausnahme-Künstler, wie es die Bio (allerdings ohne Ironie) meint. Immerhin gibt es nicht mehr so viele aus den 70ern übriggebliebene Esoterik-Hippies wie ihn. Danzer ist tot, Reinhard Mai auf seine Art auch, Stoppok ist ja nun wirklich von einem anderen Kaliber – und so steht der Mann dann mit seinen – musikalisch behutsam an die Jetztzeit angepassten – jazzig vertonten Müsli-Erkenntnissen alleine da, die von explodierender Poesie, Vater Staat und Schlafliedern nicht nur für Kinder handeln. Ein wenig sind sie das auch, die Songs dieses Albums… Immerhin: Er tut keinem weh.
„Wilde Gärten“ von Peter Horton erscheint auf Solomusica/Soulfood.




