Das Cover seines neuen Albums zeigt Pelle Carlberg zwar in freier Natur umringt von – vermutlich seinen eigenen – Kindern,…
Das Cover seines neuen Albums zeigt Pelle Carlberg zwar in freier Natur umringt von – vermutlich seinen eigenen – Kindern, doch viel Zeit für Familienidylle dürfte er in den letzten Jahren nicht gehabt habe. „The Lilac Time“ ist sein drittes Solowerk in ebenso vielen Jahren, und mit jeder dieser ausgesprochen feinen Platten reiste der sympathische…
Mit dieser Veröffentlichung beweist Herberts Grönemeyers Label Grönland mal wieder eine gute Nase fernab vom Pop-Mainstream. Wer die Labelkollegen Windmill mag, wird diesen Jungspund aus der englischen Provinz lieben. Joe Steer stammt aus Devon und hat unter dem Namen Broadcast 2000 seine erste EP eingespielt. „Building Blocks“ entstand in Steers Londoner Wohnung, Homerecording im besten…
Auf dem vierten Album scheint das New Yorker Trio mit dem algorhythmischen Namen endlich einen Weg gefunden haben, die angestrebte Synthese aus poppigem Appeal, klassischem Songwriting und anspruchsvollem Indie-Art-Rock auf den Punkt zu bringen. Das Mittel der Wahl ist dabei die Entschleunigung – bzw. das Innehalten. Zwar schalten +/- {Plus/Minus} immer noch gerne in den…
Schlecht: Man denkt bei A Poetic Yesterday an Bekanntes. An Bands wie The Used, Atreyu, Aiden oder in ruhigen Momenten auch Funeral For A Friend. Gut: Das macht nichts, die Platte ist meistens klasse und kann mit denen der genannten Gruppen ohne Probleme mithalten. Weil sie alles hat, was man von einer hippen Scheibe erwartet.…
Es war um die Jahrtausendwende, da brachte das Kollektiv Asian Dub Foundation ein Album namens „Community Music“ heraus, nicht ihr erstes, aber das, welches ihnen den internationalen Durchbruch verschaffen sollte – zurecht, denn diese Platte war ein Meilenstein. Mit einer explosiven Mischung aus Ragga, Drum’n’Bass, Banghra, Punk, Shouts, Techno, Speedrock und Hip-Hop brachte man damit…
Ein wenig wacht der Österreicher Bernhard Eder auf seinem neuen Album aus der selbstverordneten, schläfrigen Grundstimmung auf, in die er mit seinen akustisch orientierten, bedächtigen, melancholischen Glühwein-Songs abgerutscht war. Unterstützt von Streichern und zuweilen gar einer Band dreht Eder hier punktuell auf, bleibt sich aber dennoch vor allen Dingen als großer Melancholiker treu und beackert…
Zwei Jungs von Cruel Hand sind auch bei den Hardcore-Punks von Outbreak dabei. Überraschender Weise aber greift deren Drummer Nate hier zur Gitarre und der eigentliche Outbreak-Sechsaiter Chris steht hier am Mikro. Da passt es ins Bild, dass auch Cruel Hand-Schlagzeuger Jeremy eigentlich Gitarrist ist. Alles klar?Mit Punkrock hat das Debüt der Maine-Band nicht mehr…
Im Juli erschien die „Circles“-EP von Dark Captain Light Captain, auf der uns das Sextett mit warmen Pop-Sounds, melancholischen Momenten, chilligen Klängen und einer gesunden Portion Progressivität ins Reich der Träume schickte. Nun kommt der schon damals angekündigte Lonplayer und der macht musikalisch genau da weiter, wo die ersten vier Appetithäppchen – zwei „Circle“-Tracks gibt…