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  • Beach House – 14.11.2010 – Köln, Gebäude 9

    Perfektion ohne Dynamik Der Auftritt von Beach House in Köln sei das Pendant zu einem Fantasyfilm gewesen, schrieb ein Kollege über das Gastspiel des auf der Bühne zu viert agierende Dream-Pop-Duo aus Baltimore, Maryland, das sich mit seinem feinen aktuellen Album „Teen Dream“ ohne Frage in Kürze an der Spitze diverser Endjahreslisten wiederfinden wird. Das…

  • Eric Eckhart – Vor der Explosion

    Eric Eckhart ist schon ein rechter Rumtreiber: Seit 20 Jahren macht der mittlerweile 41-jährige „Veteran“ aus West-Virginia Musik. Er zog zunächst nach Irland und dann nach Berlin, wo er heute seine Basis hat. Dabei supportete er Acts wie Broken Social Scene, Ocean Colour Scene, Fionn Reagan oder Jeffrey Lewis – schrieb aber immer auch eigene…

  • Tame Impala – Innerspeaker

    Platte der Woche KW 45/2010 Was auch immer ihnen der „Innerspeaker“ insgeheim geflüstert haben mag, Tame Impala haben es sich wohlwollend zu Herzen genommen und auf ihrem Debütalbum in elf Songs umgewandelt, die berauschen und einen durch den aufgeworfenen Zugwind Stück für Stück mit sich des Weges ziehen. Dabei gleicht die Reise der drei Mittzwanziger…

  • Azure Ray – Drawing Down The Moon

    Bereits seit einiger Zeit erzählte Maria Taylor von der Möglichkeit, dass es wieder mal eine Azure Ray-Scheibe geben könne – denn grundsätzlich hatten sich Maria Taylor und Orenda Fink nur räumlich, keineswegs aber persönlich oder gar musikalisch auseinandergelebt. Nach Marias Umzug nach Los Angeles nahm die Sache Gestalt an und jetzt liegt – nach sieben…

  • Badly Drawn Boy – It’s What I’m Thinking (Part One: Photographing Snowflakes)

    Bislang hatte Meister Damon Gough so gesehen immer das Problem, dass er zu viele Ideen hatte und deswegen seine Elaborate immer sehr eklektisch und teilweise gar zerfastert daher kamen. So ein richtig rundes Bild lieferte er eigentlich immer nur bei seinen Live-Shows ab. Das soll sich mit der nun folgenden Trilogie ändern. Nachdem er über…

  • Tusq – Patience Camp

    Tusq, das weiß man jetzt langsam, bestehen aus Mitgliedern von Schrottgrenze, D-Sailors, Herrenmagazin und The Coalfield. In dieser neuen Konstellation beschreiten sie jedoch ganz andere Pfade – abseits von Punkrock. Ihr Debütalbum „Patience Camp“ bewegt sich zwischen epischem Prog-Rock der Marke Motorpsycho und melodieseligem Indierock à la The Soundtrack Of Our Lives, ohne dabei jedoch…

  • Last Days Of April – Gooey

    In Anbetracht dessen, dass die schwedische Band Last Days Of April um ihren Frontmann Karl Larsson mittlerweile – nach 13 Jahren im Geschäft – lupenreinen Gitarrenpop fabriziert (sogar ohne typisch skandinavischen Schwermut), wundert es doch, dass die Jungs immer noch ein wenig unter dem Radar fliegen. Vielleicht hilft es da, dass sich die Herren auf…

  • Stereolab – Not Music

    Quantitativ gesehen, ist die Ausbeute der Veröffentlichungen aus dem Stereolab-Kreis seit ihrer Gründung vor circa zwanzig Jahren recht ansehnlich. Obwohl sie vor kurzem eine undefinierbare Pause ankündigten, erscheint nun ihr neues und mittlerweile zwölftes Album „Not Music“ und dieses holt die Band zumindest auf CD gepresst wieder aus ihrer selbst auferlegten Versenkung an die Oberfläche…

  • Freizeit 98 – Ein kleines Tässchen Angst

    Freizeit 98 kommen aus dem bayerischen Waldkraiburg, der Heimatstadt von Peter Maffay. Das muss man nicht wissen, aber tatsächlich gelingt es den drei Musikanten und ihrem Computer, so etwas wie frechen Indie-Schlager-Rock-Pop hinzulegen. Das kommt alles gut gelaunt, laut und scheppernd daher und bietet aufgrund der soliden Indie-Basis fast so etwas wie Punk-Attitüde. Da wird…

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