Das stimmt. Nicht jedem kann man es recht machen. Doch so lange wir unsere Freude an Captain’s Diary haben, ist…
Das stimmt. Nicht jedem kann man es recht machen. Doch so lange wir unsere Freude an Captain’s Diary haben, ist die Sache ja okay. Man ist ja Egoist, muss man ja auch mal sein. Also „Niemals jedem recht“ in den Player, zuhören, das Album mögen.Hinter dem Captain steckt Sebastian Müller, der sich nicht nur den…
„Mad Men“ ist eine fantastische Serie. Es geht um Werbung in den 1960er Jahren. Um das Leben im damaligen Amerika. Um Liebschaften, Tragödien und Politik. Es geht um viele Dinge. Doch wenn etwas kaum eine Rolle spielt, dann ist es Musik. Die gibt es nur im Vorspann und kurz vor Schluss. Dazwischen: nicht. Trotzdem gibt…
Conjure One ist das Projekt von Produzent Rhys Fulber, der Insidern als graue Eminenz von Projekten wie Delerium oder Front Line Assembly bekannt sein mag. Das Prinzip hinter Conjure One ist eine Art musikalisches Reise-Tagebuch, in dem Fulber seine Eindrücke (hier hauptsächlich asiatisch geprägt) mit Hilfe angenehm temperierter, elektronisch temperierter Trip-Hop Sounds, homöopathischen Weltmusik-Vibes und…
Does It Offend You, Yeah? legen’s zum zweiten Mal drauf an. Beim ersten Album warnten Sie uns noch mit „You Have No Idea What You’re Getting Yourself Into“. Jetzt kommt die direkte Fortsetzung mit „Don’t Say We Didn’t Warn You“. Dabei gab es 2008 wie heute eigentlich keinen Grund zur Sorge: Does It Offend You,…
Immerhin: Hier gibt es das, was auch drauf steht. Die Kleingeldprinzessin Dota Kehr legt ja auch während ihrer Band-Konzerte Wert darauf, mit ihren Solo-Passagen auf ihre Wurzeln hinzuweisen und Solo-Konzerte gibt sie sowieso regelmäßig. Deswegen war es durchaus ein Mal an der Zeit für ein solches Dokument. Es ist natürlich in einem solch reduzierten Ambiente…
Auf dem letztjährigen OBS empfahlen sich die Schweden als gutgelaunte, begeisterungsfähige Live-Truppe, die mit ungewöhnlichen Instrumenten-Kombinationen (etwa Posaune und Banjo) und leicht verstiegenen Skandinamericana-Songs überzeugten. Nun, auf ihrem zweiten Album und Glitterhouse-Debüt, finden sich zwar noch die angesprochenen Instrumenten-Kombinationen – gut gelaunt und begeisterungsfähig ist das aber alles nicht mehr. Stattdessen arbeiten Golden Kanine mit…
Das Covermotiv zeigt eine traurige eierlegende Wollmilchsau – ein Sklavenmädel, bepackt mit allem vom Ventilator bis zum, Bügeleisen. Dass der Labelboss, Apple-Erfinder und TV-Pionier Jason Forrest dieses Werk dann auch noch „Alles“ nannte, unterstützt die Sache noch. Im Wesentlichen meint das, dass Forrest keine musikalischen Genres, Stile oder Richtungen kennt. In seinen kunterbunten Instrumentals nutzt…
Das ist eine von diesen Scheiben, die ohne Überraschungen und unnütze stilistische Feinheiten auskommen. Drummer Ben „Sausage Paw“ Beck und Fredrick „Joe“ Evans IV machen betont geradlinigen aber ebenso betont schrottig aufbereiteten E-Blues. Variieren tun sie höchstes Mal im Tempo – ansonsten wird das Ding gnadenlos durchgezogen – mit polternden Krachdrums, verzerrter Wirbelwind-Gitarre und billigen…
Herrlich. Auch mal. Hardcore und einfach und nur Hardcore. My City Burning servieren ein schönes Brett ohne großes Gefrickel, ohne Post-Zusätze und stets auf die Zwölf und sind damit sind so etwas wie das Gegenteil von Bands wie Social Suidice – und trotzdem gerne gesehen. Denn so großartig deren „Broken Pilgrims“ auch ist, „Love Wolves“…