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  • Flo Morrissey – Das Mädchen ohne Alter

    Paradoxerweise spielt der Umstand, der angesichts des bezaubernden Debüt-Albums „Tomorrow Will Be Beautiful“ der Londoner Songwriterin Flo Morrissey am offensichtlichsten ist, keine große Rolle: Das Alter, nämlich. Zum Zeitpunkt der Aufnahmen war Flo gerade mal 19 Jahre alt und ihr erster Song, „Show Me“, entstand sogar im Alter von 15. Doch zusammen mit dem Produzenten…

  • Keston Cobblers Club – Wildfire

    Platte der Woche KW 24/2015 Als Live-Act eroberte die sympathische Schuhmacher-Truppe aus Keston mit ihrem lebensbejahenden, gut gelauntem Weird-Folk-Pop-Mix unsere Bühnen im Sturm – zunächst als Support Act, dann auf Festivals (u.a. beim Orange Blossom Festival von Glitterhouse, wo die Band dann auch gleich labeltechnisch aufgegabelt wurde), dann aber auch als Headliner. Was auf der…

  • Sharon Van Etten – I Don’t Want To Let You Down EP

    Tiefgründig und berührend waren die Songs von Sharon Van Etten, dieser scharfsinnigen Kartografin von Herzensangelegenheiten, schon immer. Mit rückhaltloser Offenheit ließ uns die New Yorker Queen der Indie-Songwriterinnen letztes Jahr auch auf „Are We There“ an ihrem verkorksten Liebesleben teilhaben, doch so ungeschminkt die Texte auf ihrem vierten Album auch waren – musikalisch war die…

  • Ad Vanderveen – Presents Of The Past

    Die alten Recken kommen jetzt langsam in ein Alter, wo man sich über die musikalische Rente Gedanken machen muss. Dabei gibt es verschiedene Ansätze: Steve Earle etwa nahm eine Blues-Scheibe auf, Elliott Murphy spielte sein erstes Album im aktuellen Sound neu ein und Ad Vanderveen entschied sich für eine Art zweiteiliger Rückblende der besonderen Art:…

  • Melody Gardot – Currency Of Man

    Ihre eh schon interessante musikalische Laufbahn hievt Melody Gardot mit diesem neuen Album nochmals auf eine höhere Stufe. Nachdem sich die zierliche Dame von der reinen Jazzerin immer mehr in Richtung Soul und Pop entwickelt hatte – und auf ihrer letzten CD sogar Weltmusikeinflüsse verwob -, gibt es dieses Mal eine Art musikalischer Zeitreise in…

  • Jon Regen – Stop Time

    Chuck Leavell und Benmont Tench gehören zu den Fans von Jon Regen. Was kein Wunder nimmt, denn Regen ist ein kontemporärer Piano-Man, der sich in Sachen Songwriting keineswegs hinter den ganz großen des Genres – Randy Newman, Billy Joel oder Elton John (ohne dessen Pop-Affinitäten) – verstecken muss. Zusammen mit der Rhythmusgruppe von Elvis Costellos…

  • Sinah – Sinah

    Bereits als Jugendliche spielte Sinah Blohberger in Jazz- und Rock Bands, bevor sie 2008 als Session Musikerin in New York arbeitete und danach nach London zog, wo sie anschließend Musik studierte. Auf ihrem Debüt-Solo-Album eröffnet sie sich mit den Mitteln des E-Pop indes ganz neue musikalische Ausdrucksmöglichkeiten in einem ganz eigenen Setting. Sinah verwendet Elemente…

  • Compilation – Too Slow To Disco 2

    Eine der eher merkwürdigeren Ideen war sicherlich die, unter dem Motto „Too Slow To Disco“ US-Mainstream-Westcoast-Soul der 70er und 80er auf einem Sampler zusammenzutragen – und zwar mit der Argumentation, dass sich heutzutage viele Zeitgenossen an diesem Genre schadlos halten. Anderseits stellte doch gerade dieses Genre das Feinbild einer ganzer Generation von Musikfreunden, die selber…

  • Funeral For A Friend – Hours – Live At Islington Academy

    Vor genau zehn Jahren veröffentlichten Funeral For A Friend ihr Album „Hours“. „So etwas nennt man dann wohl eine klassische Weiterentwicklung, einen großen Schritt in Richtung Eigenständigkeit“, schrieben wir in unserer Rezension dazu und fanden „Nummern wie ‚Recovery‘ (geht straight nach vorne), ‚History‘ (eine wirklich schöne Ballade) und ‚Roses For The Dead‘ (eine kleine Hymne…

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