Der Titel des Debütalbums des österreichischen Duos ist inhaltlich, nicht musikalisch zu verstehen. So gibt es hier nämlich keineswegs Disco-Mucke…
Der Titel des Debütalbums des österreichischen Duos ist inhaltlich, nicht musikalisch zu verstehen. So gibt es hier nämlich keineswegs Disco-Mucke in irgendeiner Form sondern eine Art coolen, aber nicht unterkühlten Trip-Hop-Pop mit souligem Gesang, und irgendwie spröden experimentellen Elementen, der sich deswegen als Club-Soundtrack nur bedingt eignet. Und inhaltlich machen sich Sophie und Marco Gedanken…
Ungewöhnlicher Stoff fürs Superball-Label, das für gewöhnlich „postrockiger“ unterwegs ist), für den Rezensenten (der derartigen Stoff normalerweise bei unserem Punkpapst Matze besser aufgehoben weiß) und offensichtlich auch für den Künstler selbst, denn der Waschzettel raunt, dass Matts (uns nicht vorliegendes) Vorläuferalbum „Babylon“ noch näher an seiner Stammband Alkaline Trio gewesen sei, während „Kuts“ individueller klinge.Weiter…
Keineswegs alleine überrascht Manuel Sieg alias North Alone auf seiner neuen Veröffentlichung „Cure & Disease“ mit Hilfe der Band Halfway Decent (und natürlich seinem langjährigen Begleiter, dem Geigen-Virtuosen So-Kumneth Sim) mit einem Sound, mit dem er dereinst als Sänger der Punkband Mad Conscience seinen Weg in die Musikwelt fand. Nur dass Manuel heutzutage natürlich keine…
Aus Dänemark stammt dieses Dreampop-Quartett, das sich aus Veteranen der dänischen Indie-Szene zusammensetzt und letztlich aus einem Projekt namens Oliver North Boy Choir hervorging. Auch wenn man die diesbezügliche Routine, mit der die ganze Klaviatur des Genres souverän bedient wird (vom verträumten Mädchenpop mit Shoegazer-Charakter über den Indie-Folkpop bis zu, regelrechten Rockdrone) in Betracht zieht,…
Ach gar: Mexico liegt also nun auch in der Nähe von Florenz. Dort her kommen nämlich Massi Amadori und Franceso Tappi. Die auf ihrer weitestgehend instrumentalen Debüt-CD unter dem Projektnamen Opez munter in Sachen entschleunigter mexikanischer Totentanz machen. Dabei bekommen die Herren zusammen mit einigen Gästen das entspannte Swingen einer klassischen Tex-Mex-Band ganz gut hin,…
Das Projekt Palace aus Tottenham dürfte es nicht schwer haben, als Next Big Thing der britischen Musikszene durchzustarten, weil sich Leo Wyndham und seine Mannen schlicht die besten Elemente gängiger Brit-Pop-Ästhetiken herausgesucht haben und diese mit einem dann doch eigenen, zum larmoyanten neigenden Sinn für Dramatik und einer vom Prog-Rock inspirierten, instrumentellen und strukturellen Affinität…
Nach wie vor ist es so, dass man nicht wirklich tanzen kann zu den minimalistisch verstolperten Stop & Go New Wave-Konstruktionen, die Toby Prinz und Suzy Horn auch auf ihrem neuen Werk erzeugen. Sicher: Gegenüber der abstrakten Anfänge ist ein wenig mehr Menschlichkeit eingeflossen und das nach wie vor minimalistische Tun – zum einen deswegen,…
„Soulscape Screenshots“ ist bereits das dritte Album von Hellmut Hattler und Siyou Isabelle Ngnoubamdjum – und so langsam schält sich da eine eigene Richtung heraus, die sich von den anderen Hattler-Projekten angenehm absetzt. So gibt es weit weniger jazziges Gegniedel und weit mehr Pop-Elemente als bislang gewohnt. Natürlich steht wieder Siyous soulige Gospel-Stimme im Zentrum…
Mit ihrem neuen Album haben sich Phil Dicke und seine Mannen auf die Fahnen geschrieben, die Energie, die sie mit ihrem Power-Pop-Punk auf Live-Konzerten entfachen, auch auf Konserve zu bringen. Viele Bands scheitern eigenartigerweise an dieser Aufgabenstellung – nicht so aber SSLYBY. Vielleicht auch deshalb nicht, weil schlicht eine Menge guter Songs mit griffigen Hooklines…