Auf seinem Debütalbum „Borderland State“ wandelt der Londoner J Churcher – unterstützt von Produzent Dreamtrak – inhaltlich in etwa auf jenem theatralisch dramatischen Terrain, auf dem in etwa zum Beispiel der junge David Bowie weiland sein London entdeckte. Klanglich ist diese mit vollem Aplomb und relativ üppig in Szene gesetzte New Wave Dream-Pop-Scheibe, auf der sich Keyboard-Klangwolken, verhallte Vocals aber auch Feedback und Kling-Klang-Gitarren miteinander vermischen, eine liebevolle Hommage an die Klangästhetik der 80er Jahre – ca. um die Zeit der sogenannten New Romantics. Und da schließt sich dann auch wieder der Kreis, denn J Churcher legt schon Wert auf die große, theatralische Geste. Mit Bezug darauf, dass diese Art von Musik ja heutzutage nicht eben allgegenwärtig ist, darf man sogar von einer gewissen Originalität in Bezug auf „Borderland State“ sprechen.
„Borderland State“ von J Churcher erscheint auf 37 Adventures/Rough Trade/Pias Cooperative.




