Benannt nach einem Song der Queens Of The Stone Age, mit Alfredo Hernández deren ehemaligen Drummer in der Band (der auch noch bei Kyuss gespielt hat) und dazu noch Charles Pasarell am Bass, der mit seiner Band Waxy einst mit Kyuss tourte und musizierte. Und damit ist ja alles klar. Avon. Stoner Rock. Danke.
Aber: jein. Denn sicher kommt hier vieles aus der Wüste, klingt wie erwartet und nicht immer so richtig aufregend. Aber auch nie mies, da sind schon ein paar richtig feine Lieder bei. Kraftvoll, druckvoll, trocken und melodisch. Feines Zeug, keine Frage.
Und dazu tatsächlich auch nicht alles. Hier und da steigern Avon ihren Psychedelic-Anteil, an anderer Stelle erweitern sie ihren Sound um Punkrock, Grunge, Garage und Alternative Rock und erschaffen so tolle Songs wie das extra-eingängige “Doorway” und das rotzige „Oblivion“.
Das und dazu die Tatsache, dass nicht alle dieser Songs neu sind, sondern manche schon vor 20 oder mehr Jahre ihre Ursprünge haben, hat natürlich zur Folge, dass diese Platte, die insgesamt dritte von Avon, nicht immer ganz rund klingt. Aber ebenfalls nie wird es langweilig, nie wird es schlecht. Gute Platte!
„Black On Sunshine” von Avon erscheint auf Go Down Records.




