Natürlich denkt man hier ganz oft auch an Chuck Ragan. Aber da gibt es einmal Schlimmeres. Und außerdem ist das hier so gut, dass man in diesen Momenten, wenn die Platte läuft, niemals zum anderen wechseln möchte. „To Cherish“ ist ein wie erhofft wundervolles SingerSongwriter vs. Kumpel-Album geworden.
Northcote, den einige mit Chris Cresswell und Matze Rossi auf der Bühne gesehen haben werden, heißt eigentlich Matt Goud und hat diese Platte mit seinem alten Gitarren-Kumpel Stephen McGillivray und mit der Unterstützung von unter anderem Produzent Jesse Gander (Dave Hause, Japandroids) und Paul Rigby von Neko Case erschaffen. Ein eindringliche, kraftvolle und sehr, sehr ehrliche Platte, die natürlich nicht nur nach Gainsville klingt. Ebenso hat Bruce Springsteen seinen Einfluss und wer Dave Hause alleine mag, der mag auch diese Platte.
Eine Platte, die berührt, die einen durchaus auf mal beschäftigt, aber die einen nicht überfordert. Man kann ihr lauschen und es genießen. Und man kann ihr Zeit und Raum geben und so nach und nach erforschen. Alles hat seinen Reiz. Vieles davon kann man auch bald live erleben, im Oktober kommt Northcote erneut auf Tour.
“To Cherish“ von Northcote erscheint auf Make My Day Records/Indigo.




