Die hier vorliegende EP ist so etwas wie eine Momentaufnahme des momentanen Luke-Zustandes. Mehr geht im Moment nicht – so heißt es in der Info. Die Gründe dafür lassen wir mal dahingestellt – nur es ist schade, dass es nicht mehr geworden ist. Denn zumindest auf drei der vier Tracks gelingt Luka das Phänomen „poppiger Indie Rock“ in Perfektion. Die Tracks – klanglich im typischen Luke-Sound gehalten – schrauben sich fast zu hymnischer Größe auf – einfach deswegen, weil sich Luke heutzutage auch für große Gesten nicht zu schade sind. Unter Beibehaltung der indiemäßigen Integrität, selbstverständlich. Und: Wer schon mal unter solchen Bedingungen musiziert hat, der weiß, wie schwer es ist, sich so lange auf einem solchen Level zu halten, wie Luke – und sich dabei auch noch weiterzuentwickeln.
„Safe“ von Luke erscheint auf Tumbleweed Records/Broken Silence.




