Grusel meets Metal: Herauskommt… ein neues Werk von Steve Sylvester. Produziert von Neil Kernon (Queensryche, Dokken u.a.) ist ein Werk entstanden, das zwar einsam minimale Aussicht auf Chartspositionen hat, von Freunden härterer und skurilerer Genres aber durchaus einmal angetestet werden könnte. Übrigens: Eine Vorliebe für Gruselfilme der C-Kategorie zu haben, ist vielleicht keine unbedingte Voraussetzung dafür, um Spaß an „Humanomalies“ haben zu können – aber schaden tut es bestimmt auch nicht! Wie sich spätestens beim ersten Einlegen des Dröhnträgers in die Lade des PC-Laufwerks zeigt, wenn nämlich ein gar schröcklicher CD-ROM-Track zum näheren Betreten des Humanomalien-Kabinetts lädt.
Und was wird außer Schockeffekten geboten, zum Beispiel musikalisch? Einigermaßen ansprechender NuMetal („Hell On Earth“) trifft hier auf Electronica-Elemente („Pain“), die sich wiederum mit Elementen der kirchlichen Messe („Miserere“, „Sinful Dove“) sowie mit einer manierlichen Coverversion von „Sympathy For The Devil“ vertragen müssen. Dieses Rezeptur ergibt nicht gerade jedermanns Lieblingsmix, rutscht aber doch noch erstaunlich gut ‚runter.
„Humanomalies“ von Steve Sylvester erscheint auf Noize Factor/Zomba.




