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  • Mutter – Europa gegen Amerika

    Zwei Jahre, nachdem Max Müller im Vorprogramm von Blumfeld das Publikum schockierte, ist er wieder mit seiner alten Kapelle am Start. Die Genialität von Titeln à la „Ich schäme mich, Gedanken zu haben, die andere Menschen in ihrer Würde verletzen“ ist ihm zwar anscheinend abhanden gekommen, aber dafür ist er wieder zur wirklich hörbaren Musik…

  • Brain Donor – Love, Peace & Fuck

    Julian Cope: Mastermind der legendären Teardrops Explodes, Solo-Künstler, Krautrock-Experte, Buchautor und – Rock N Roll-Weirdo. Brain Donor sieht Julian Cope als Bassist und Sänger eines Power-Trios zusammen mit den Spiritualized-Sidemen Dogman und Kevlar. Cope selbst bezeichnet die Platte als Mission, und zwar hörbar als eine, die keine Kompromisse verträgt: In einer Lautstärke, Intensität und Soundqualität,…

  • Isolation Years – Inland Traveller

    Angefangen haben die fünf Mitglieder der neuesten Stickman-Entdeckung wie so viele Schweden im Hardcore-Bereich. Davon hört man aber inzwischen nichts mehr, denn was uns das Quintett auf seinem Debüt präsentiert, ist alternative Popmusik vom Allerfeinsten. Bestätigt die Lagerfeuerstimmung (mit singender Säge!) von „Talking Introduction“ gleich zu Beginn den Verdacht, daß die im Info erwähnte Vorliebe…

  • Aereogramme – A Story In White

    Als die Gästeliste letztes Jahr Chemikal-Underground-Mitgründerin Emma Pollock zum Gespräch bat, erzählte sie uns nicht etwas begeistert von Mogwai oder Arab Strap, sondern vor allem vom neuen Signing des schottischen Vorzeige-Indielabels, Aereogramme. Knapp ein Jahr und einige Singles später erscheint nun das Debütalbum der vier Herren aus Glasgow. Deren Mastermind Craig B. hatte zuvor bei…

  • Ivy – Long Distance

    Vier Jahre ist es her, seit Madder Rose, gestartet als eine der genialsten Indie-Pop-Bands der 90er, mit ihrem passend „Tragically Magic“ betitelten Album in die TripHop-Falle tappten. In einem unangebrachten Versuch, ihren Sound aufzufrischen, brach das Album dem Trio das Genick. Von dem kommerziellen Knick hat sich die Band nie wieder erholt. Anstatt daraus zu…

  • Catie Curtis – My Shirt Looks Good On You

    Nein, einen Song, der so perfekt ist wie „Magnolia Street“ von ihrem letzten Album „A Crash Course In Roses“, hat das vierte Album der Singer/Songwriterin aus Boston nicht zu bieten. Dafür ist es Catie allerdings gelungen, ihren Soundkosmos geschickt zu erweitern. Einerseits oft so minimal, daß man es kaum merkt, aber doch so weit, daß…

  • Ken Stringfellow – Powered By Emotion

    Es ist 9.30 Uhr morgens an einem Montag Ende August, in der Lobby eines Kölner Hotels. Ken Stringfellow ist etwas verschnupft und sichtlich müde. Er ist in der Stadt, um nach acht Monaten Touring mit fünf verschiedenen Bands den deutschen Journalisten sein großartiges zweites Soloalbum zu erklären. „Touched“, so der Name des Werks, ist die…

  • Bernie Hayes – Every Tuesday, Sometimes Sunday

    Nic Daltons kleines, aber feines Label Half A Cow ist seit Nics Zeiten bei den Lemonheads vor allem bei Fans schrammelig-schrulliger Gitarrenmusik mit göttlichen Melodien schwer angesagt. Für das Solodebüt von Bernie Hayes, nebenbei Sänger der Rock N Roll-Combo The Shouties, beweist Dalton als Produzent aber auch Talent für Musik, die weit über punkige Wohnzimmerproduktionen…

  • Gorky’s Zygotic Mynci – Sommer im Winter

    Mit „Spanish Dance Troupe“ hatten sich die Gorky’s selbst übertroffen. Schon auf diesem Album hatten sie eine Vorliebe für die schrägsten Momente der Beatles und einen versteckten Hang zur Countrymusik offenbart, und genau das setzen sie auf „How I Long To Feel That Summer In My Heart“ in Perfektion fort. Das Album, das wie gemacht…

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