Wer nach elf Jahren und fünf Alben sein Publikum immer noch überraschen kann, der verdient in jedem Fall schon einmal…
Wer nach elf Jahren und fünf Alben sein Publikum immer noch überraschen kann, der verdient in jedem Fall schon einmal Respekt. Und wenn es dann auch noch eine so positive Überraschung wie im Falle von Swell ist, hat man die Platte gleich doppelt so lieb. „Everybody Wants To Know“ ist allerdings ein Knüller mit Ansage,…
„Warp Records als Markenzeichen ist auch nicht mehr das, was es einmal war“, wird sich so mancher wohl denken, seitdem die wirklich guten Veröffentlichungen des Labels, das uns vor Jahren den Intelligent Techno bescherte, von Postrockern wie Tortoise oder Easy-Listening-Großmeistern à la Broadcast kommen und sich die alten Aushängeschilder vom Kaliber eines Aphex Twin entweder…
Gute Laune zum Anfassen In London sind die „Radio 4“-Nächte mit Creation/Poptones-Gründer Alan McGee an den Plattenspielern und einem Act seines neuen Labels live auf der Bühne bereits zur Legende geworden, trotzdem konnte man sich in Köln bei diesem „Radio 4 International“-Abend des Eindrucks nicht erwehren, dass es sich bei dieser Veranstaltungsreihe nur um einen…
Manchmal kommt man nicht umhin, seine Jugend noch mal Revue passieren zu lassen, und allzu oft ist das kein Picknick. Zum Beispiel, wenn einem dabei auffällt, dass man Bands wie The Mission oder The Cult mal für das Nonplusultra gehalten hat und das jetzt höchstens noch unter der Tarnung „Jugendsünden“ erzählen darf. Aber immerhin war…
Zufällig landete diese Platte am gleichen Tag auf meinem Tisch wie das neue Album von Blumfeld. Und obwohl die Bands aus Seattle respektive Hamburg auf den ersten Blick nichts gemein haben, gibt es doch einige Parallelen: Mit Punkrock groß geworden, selbst zunächst als Indierocker gestartet und nun auf dem Weg zu einer neuen Pop-Sensibilität. Doch…
Wie die britischen Kollegen bereits letztes Jahr für bewiesen hielten: Wenn man in der Gegenwart von mindestens zwei Menschen die Zeile „Shot through the heart and you’re to blame“ singt, stimmt mindestens einer bei „You give love a bad name“ mit ein und spielt dazu enthusiastisch Luftgitarre. Ein Gegenmittel dafür wurde anscheinend noch nicht gefunden.…
Vor zwei Jahren wunderte sich Phil Hartnoll noch, dass es Orbital überhaupt schon so lange gibt. Seit zwölf Jahren versorgen uns Phil und sein Bruder Paul inzwischen mit exquisiter Unterhaltungselektronik, und der ursprüngliche Plan der zwei, die Suche nach einem „richtigen“ Job per Plattenaufnahmen ein wenig nach hinten zu verschieben, hat sich zu einer echten…
Wenn man als Band sein Album „IX“ nennt und damit bei Fans und Presse überdies noch hymnische Begeisterung auslöst, dann muss man sich die Frage gefallen lassen, wo denn die ersten acht Alben geblieben sind. Im Falle der Amerikaner von Home (deren Internetadresse alleine schon Beifall verdient) ist die Antwort einfach: Sie erschienen nur als…
Irgendwie ist es paradox, aber obwohl das dritte Album der San Franciscoer Helden For Stars in keinerlei Schubladen passt, erinnert es doch an eine ganze Reihe großartiger Künstler. Mal klingen die Songs, als hätte Producer-Genie Brian Eno Elliott Smith und Echo & The Bunnymen gleichzeitig ins Studio eingeladen, dann wieder scheinen The Divine Comedy und…
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