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  • Goo Goo Dolls – Ego, Opinion, Art & Commerce

    Auf der anderen Seite des großen Teichs sind die Goo Goo Dolls (fast) eine Stadionband, hierzulande ist ihre Fangemeinde doch wesentlich überschaubarer. Ihre erste „Best Of“-CD veröffentlichen sie fast 15 Jahre nach ihrem Debut dennoch auf beiden Seiten des Atlantiks. Das übliche „Ausverkauf“-Blabla der Schreibermeute hat die Band dennoch nicht zu fürchten, denn sie hat…

  • Nic Endo – Cold Metal Perfection

    Auch das zweite Album der inzwischen als Mitglied von Atari Teenage Riot berühmt-berüchtigten Wahl-Berlinerin ist ein ziemlich hartes Brett. Irgendwo in den abstrakten Sounds (wir wollen ja das Wort „Krach“ in diesem Zusammenhang vermeiden) findet man dann auch die Botschaft begraben (Frauen können es auch in der von Männern beherrschten Elektronik-Szene zu etwas bringen), aber…

  • Technique – Erst der Soundcheck, dann das Make-Up

    „Pop Philosophy“ heißt das erste Album des britischen Duos Technique, und der Titel sagt eigentlich schon alles. New Order, Kraftwerk, Pet Shop Boys oder Softcell sind die Inspiration für Kate Holmes und Xanthe Tyler, und manchmal kann man auch ein paar Reminiszenzen an Dusty Springfield und den frühen David Bowie heraushören. „Wir versuchen nicht, völlig…

  • Two Lone Swordsmen – Further Reminders

    Der Titel deutet es schon an: Dieses Album ist der Nachschlag zum letzten regulären Werk von Weatherall und Tenniswood, „Tiny Reminders“. Während der Begriff „Remixalbum“ ja in letzter Zeit immer mehr zum (kassenfüllenden) Schimpfwort geworden ist, bei dem One-Hit-Wonder aus dem Elektronikbereich kommerziell kränkelnden Rockbands auf die Beine helfen sollen, gehen TLS den umgekehrten Weg:…

  • Space Kelly – Erster Alles

    Würde diese Platte nach dem dritten Lied enden, wäre es mein Album des Jahres. Herzzerreißend schöne deutsche Popsongs à la „Die schönsten Mädchen gibt es in Amsterdam“ hören wir da, witzige Texte, eingebettet in ohrwurmige Melodien und warme, sommerliche Arrangements, wie man sie sonst nur von den Pernice Brothers oder den Pearlfishers in ähnlicher Perfektion…

  • 44 Leningrad – Sto!

    „Zusammenwürfeln, was (eigentlich) nicht zusammen gehört“, das ist seit nunmehr fast zehn Jahren das musikalische Programm von 44 Leningrad. Im Osten haben Ähnliches vor allem Herbst In Peking schon früher versucht, im Westen machten früher Marilyn’s Army etwas ähnliches. Eingebracht hat es beiden Bands nie mehr als Kultstatus und auch 44 Leningrad dürften wohl nur…

  • Continental Drifters – Alles einfach nur Rock N Roll

    „Wir sind alle wie Geschwister“, erklärt Mark Walton beim Gespräch mit der Gästeliste lachend das Leben mit den Continental Drifters. „Wir sind Menschen, die sich sehr gern haben, sich seit vielen, vielen Jahren kennen, die sogar die Sätze der anderen vollenden können. Als Band versuchen wir einfach, eine Einheit zu bilden.“ Und Einheit demonstrieren die…

  • Super Jesus – Jet Age

    Wenn gleich dein erstes Album mit einem ARIA (dem australischen Grammy) ausgezeichnet wird, macht das die Sache nur bedingt leichter. Das mussten auch The Superjesus feststellen, die drei Jahre nach ihrem vor allem downunder sensationell erfolgreichen Erstling „Sumo“ nicht viel mehr machen, als das Erfolgsrezept noch einmal neu aufzukochen. Schlecht ist die Platte deswegen aber…

  • Jansen – Prepost

    Das erste selbstbetitelte Album des früheren M.-Walking-On-The-Water-Chefs Markus Maria Jansen und seiner Mitstreiter hat ein Zeichen gesetzt und bewiesen, dass man auch mit wirklich anspruchsvoller deutschsprachiger Musik POPulär sein kann. Von dieser Annahme ausgehend ist die zweite Scheibe weniger verschroben, straighter, ohne dabei in seichtes Fahrwasser zu geraten. Musik ganz im Sinne eines Tom Waits…

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