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  • Fettes Brot – 27.11.2001 – Krefeld, KuFa

    Fannähe und Partyspaß „Hi, Fans! Autogramme gibt es später! Uns holt der Teufel, euch der Sanitäter.“ Eine kleine Textzeile aus dem Fettes Brot-Hit „Können diese Augen lügen?“ bringt alle Attribute ein, die für ein Konzert der drei Hamburger Jungs stehen. Fannähe und Partyspaß bis zum Ende. Besser paßt zu einem Konzert aber fast noch die…

  • Dover – I Was Dead For 7 Weeks In The City Of Angels

    Wer bereits das Vergnügen hatte, die spanische Band Dover live zu erleben, weiß, daß es unmöglich ist, die unbändige Energie ihrer Auftritte auf CD zu bannen. Nichtsdestotrotz hat die Truppe um die charismatischen Llanos-Schwestern mit ihrem neuen Output „I Was Dead For Seven Weeks In The City Of Angels“ wieder eine Platte am Start, die…

  • Silver Jews – Bright Flight

    Über drei Jahre nach dem ziemlich schönen „American Water“-Album und einem vor zwei Jahren erschienenen „Actual Air“ betitelten Lyrik-Band hat Silver Jew David Berman wieder einen Longplayer fertig. Der Fan kann ihn unbesehen erwerben: Die Veröffentlichung enthält gewohnt solides Songwriting und schließt fast nahtlos an das bisherige Oevre an, ohne dabei auf der Stelle zu…

  • Foetus – Blow

    Eines steht ohne Zweifel fest: Langweilig wird es den Fans von J.G. Thirwell nie. Kaum ist das neue Foetus-Album „Flow“ auf dem Markt, macht es sich schon selbst, mit einem eigenwilligen Zwilling, Konkurrenz. Irgendwo zwischen Remix- und Tribute-Album rangiert das neue Album des Meisters des kontrollierten Chaos. „Blow“ enthält zwölf elektronische Remixe der regulären Albumversionen,…

  • Belle And Sebastian – I’m Waking Up To Us

    Es war zu erwarten, daß „I’m Waking Up to Us“, Belle And Sebastians zweite EP des Jahres, abermals drei dezent orchestrale Pop-Folksongs im 60s Gewand bei gleichzeitig exquisiter Qualität enthalten wird. Und auch, daß Mike Hurst, der vor vielen Jahren einem siebzehnjährigen Burschen namens Cat Stevens den ersten Plattenvertrag verschaffte, das Titelstück co-produzierte, läuft eher…

  • Popium – Popium

    Nette Ideen hat das Quintett aus Bergen an der norwegischen Fjordküste durchaus. Zum Beispiel sich Popium zu nennen, natürlich einem Neologismus aus Pop und Opium, und eine überdimensionale Mohnblüte aufs Cover ihres eponymen Debütalbums zu setzen. Nur leider sind schon vor ihnen weitaus Größere daran gescheitert Popmusik als Rauschmittel zu verkaufen.Mit offenen Ohren gehört wird…

  • Wirksystem – Weiter

    Der Schein trügt. Dieser Satz hat heutzutage enorm an Gewichtung zugenommen und jeder sah sich wohl schon selber mit dieser Wahrheit konfrontiert. Wenn man unbedarft die 5. Veröffentlichung „Weiter“ von Wirksystem in den CD-Player schiebt, glaubt man beim „Intro“ auf eine, sagen wir mal, elektronische Platte gestoßen zu sein, aber weit gefehlt. Die 7-köpfige Band…

  • The Frankenstein Drag Queens – Viva Las Violence

    Sie sehen aus wie mißglückte Klone von Marilyn Manson und hören sich an, als hätte Alice Cooper den Finger in der Steckdose. Horror-Punk-and-Roll könnte man es nennen. Ihre Songs drehen sich vor allem darum, Leute umzubringen, und zwar auf möglichst bestialische Weise. Hier wird also ein Image konsequent gepflegt, und das muß ja nicht weiter…

  • Nicoteen – Labour Party 2

    Nicoteen nennt sich ein Quintett aus Bonn und man fragt sich sogleich, wie man auf einen so blöden Bandnamen kommen kann! Nun ja, Geschmacksache halt. Vielleicht muß man aber auch nur den zweiten Teil des Namens betonen und kommt der Lösung des Rätsels schon näher. Die fünf Jungs sind nämlich im Schnitt gerade mal 20…

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