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  • Alice Cooper – Dragontown

    So böse, wie er aussah, war Alice Cooper ja noch nie. Immer durchzog sein Werk eine Portion Ironie, die Maske und die Posen waren nie wirklich ernst gemeint. Stets hatte man das Gefühl, Cooper würde heimlich in sich hereinkichern. Das hat sich auch mit seinem jüngsten Werk nicht geändert, „Dragontown“ bewegt sich auf gewohnten Terrain:…

  • Monostars – Stop always making friends – just enjoy the indifference.

    Wenn es um neuere deutschsprachige Bands geht, denkt jeder sofort an Hamburg und Berlin und an mit der lokalen Szene eng verbundene Labels wie Kitty Yo, What’s So Funny About oder L’Age D’Or. Und wenn eine Band aus München Deutschpop mit Elektronikeinflüssen macht, wird sie ständig mit den Absolventen entsprechender Schulen verglichen bzw. an ihnen…

  • Incense – Approx 45 Min

    Nachdem uns die Niederlande dieses Jahr schon so manchen spannenden Output beschert haben, man denke nur an Krezip, folgt nun mit Incense ein neuer Versuch, holländische Musik auch außerhalb der Niederlande bekannter zu machen. Das Trio um den Den Haager Sänger und Gitarristen Selwyn Slop spielt seit 1998 zusammen und hat in den Niederlanden bereits…

  • Merlons Lichter – Die wahre Mutter Gottes

    Eine neue Form des Mittelalter-Folk-Rock ist im Laufe der letzten Monate und Wochen entstanden. Während Bands wie Subway To Sally und In Extremo die dunklen Seiten des Mittelalters besingen, wenden sich immer mehr Bands der Naturreligion, dem Schamnismus zu. So nun auch die Merlons, die ihrem Wandel auch schon in ihrem neuen Bandnamen Ausdruck verleihen.…

  • Bazzooka – Nationalhymne

    Daß die sozialen und politischen Bedingungen in Deutschland mehr als bedenkenswürdig sind, ist leider kein unbeschriebenes Blatt mehr. Gott sei Dank bleibt es, dank Demokratie, jedem Bürger selber überlassen, in welcher Art und Weise er sich mit der Situation auseinandersetzt. Die einen organisieren sich in Demonstrationen oder verhalten sich durch Stillschweigen eher passiv und andere…

  • Eins Zwo, Square One – 06.11.2001 – Krefeld, KuFa

    Danke, naja. „Weniger ist mehr“. Das Prinzip, das für den Erfolg der Platten von Eins Zwo verantwortlich ist, gilt leider nicht für ihre Konzerte. Denn nur ein MC, ein DJ und zwei Plattenspieler vermochten es nicht, das Krefelder Publikum in Kulturfabrik so richtig zu unterhalten. Zwar wurde die Stimmung ab und zu mal richtig ausgelassen,…

  • Garbage – 05.11.2001 – Hamburg, Große Freiheit 36

    Powered By Promotion Der heftige und lautstarke, aber auch relativ kurze Schlußapplaus in der ausverkauften Hamburger Großen Freiheit 36 brachte es auf den Punkt. Garbage, dieses Musikprodukt, welches seit Jahren die Theorie unterstreicht, daß gutes Bier eben auch aus Plastikbechern schmecken kann, rocken. Welchen Platz sie damit in der Geschichte einnehmen werden, sei einmal dahingestellt.…

  • The Czars – The Ugly People vs. The Beautiful People

    Oh Winter, du streckst deine knochigen kalten Finger nach uns aus und läßt uns häuslich und träumerisch werden. Wenigstens bist du für so manche Musiker eine so gute Muse, daß sie durch dich inspiriert werden, uns die dunkele Zeit mit ihrer Musik zu versüßen, damit wir uns wenigstens einmal im Jahr im Elend suhlen können.…

  • Lenny Kravitz – Lenny

    Der Jimi Hendrix oder Stevie Wonder der 90er Jahre ist er dann ja doch nicht geworden. Zumindest beging Lenny Kravitz keinen kommerziellen Selbstmord, den etwa Terence Trent D’Arby 1989 heraufbeschwor, als er seinem Millionseller „Introducing The Hardline“ das völlig unverdauliche (ergo unverkäufliche), wenn auch hervorragende Album „Neither Fish Nor Flesh“ folgen ließ.Kravitz hingegen machte sich…

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