Nur wenige Monate nach dem Debüt erscheint bereits der Nachfolger einer kleinen, feinen House-Compilation, die sich deutlich jenseits der ausgetretenen…
Nur wenige Monate nach dem Debüt erscheint bereits der Nachfolger einer kleinen, feinen House-Compilation, die sich deutlich jenseits der ausgetretenen Tanzflure ihre Wege sucht. Nicht nur zappeln sondern hier und da sogar hinhören erwünscht – ungewöhnlich oder zumindest nicht an der Tagesordnung in „Deepest Germany“. Erfreulich anders schon der extrem zurückgelehnte jazzige 8-Minuten-Auftakt. Brand New…
Lovesongs and Scottish Pop Der Karrera Klub ist mittlerweile im Berliner Nachtleben eine feste Institution, zumindest für die Freunde englischer Popmusik. In wechselnden Locations legen die DJs Tim, Christian und Spencer Platten von Indie Pop bis Manchester Rave auf und hin und wieder präsentieren die Herren auch ausgesuchte Liveacts. So waren in letzter Zeit beispielsweise…
Gute Sache War es die Angst, in einer Stadt, die insgeheim als Hochburg der rechtsradikalen Szene im Norden gilt, Farbe zu bekennen? War das Line-Up nicht attraktiv genug oder der Termin an einem Mittwochabend für den gemeinen holsteinischen Musikfreund einfach zu ungelegen? An der umfassenden und plakativen Werbekampagne im Vorfeld jedenfalls kann es kaum gelegen…
Platte der Woche KW 05/2002 Versenkte Flächen sind im Theater eine beliebte Methode, den oder die Protagonisten scheinbar aus dem Nichts direkt in den Bühnenmittelpunkt zu hieven. Und genau dort stehen sie nun, die ewig studentischen Brüder. Greifen nach den Reglern, die die Welt bedeuten und lassen, nimmt man die ersten drei Tracks einmal zusammen…
Potzblitz & zugenäht! Gerade erst drei Monate ist es her, daß uns die ProgMetal-Recken aus New York mit einem dreifachen Live-Album allererster Güte bereicherten. Und trotz mehrerer anspruchsvoller Side-Projekte, in denen irgendwie alle Bandmitglieder stecken, reichen Energie und Kreativität offenbar aus, um direkt noch ein neues Studiowerk nachzuschieben. Weil man ja nicht kleinlich ist, griff…
Nomen Est Omen! „Dreiklangsdimensionen“ ist nicht nur die aktuelle Single der fünf Belgier, sondern auch Motto ihrer, oft minimalistischen wie simplen Stücke. Gitarren, Synths und eine gute Portion harmonischer Vocals ergeben eine erwärmende Mischung, wie man sie zu dieser Jahreszeit gerne serviert bekommt. Warum ausgerechnet mit einem „Rheingold“-Cover aufgefahren wird, erklärt die Band mit der…
Wie bastelt man ein Lied in der Tradition des klassischen Songwritings? Zum Beispiel, in dem solche Zeilen einbaut: „There’s girl in Ohio / who saw a star crawl“. Frauen, abgelegene Ecken und Fernweh -beziehungsweise die Faszination des Unbekannten – in Verbindung mit einem Symbol für das Scheitern: Daraus lassen sich Rock-, Blues- oder Country-Songs en…
Singleauskopplungen einer eher unbekannten Band sind immer schwer zu beurteilen, weil man anhand von, sagen wir mal, drei Songs deren ganzes Potential nicht beurteilen kann. Folglich liegt der Fokus ganz und gar auf der Single und soll als eine Art Appetithäppchen fungieren. Die aus Glasgow stammende Band mit dem, für unsere Gefilde, eher ungewöhnlichen Namen…
Es braucht keine besondere Affinität zum Jazz, diese Platte zu mögen. Ein einfacher Verliebtheitszustand, Freude an allen vier Jahreszeiten und ein Bauch, der Klänge in Stimmungen umzuwandeln in der Lage ist genügen. Zu viel verlangt?Ja, Jazz, dieses einst so furchterregende Schreckgespenst. Dabei begegnet es uns doch in vielen alltäglichen Momenten. Oftmals genug stammt er aus…
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