Toby Knapp konnte sich in der Vergangenheit stets nur schwer zwischen kommerziellem Selbstmord (Death Metal) und Anbiedern (Power Metal) entscheiden…
Toby Knapp konnte sich in der Vergangenheit stets nur schwer zwischen kommerziellem Selbstmord (Death Metal) und Anbiedern (Power Metal) entscheiden – ein winziges bißchen hört man das auch diesem Zweitling seiner derzeitigen Kapelle Onward an, leider aber viel zu wenig. Keine Frage, der knappe Toby kann superamtlich Gitarre spielen, ebenfalls unfraglich sind auch die anderen…
Kaum ist die „Live From Russia“ verklungen, da reitet schon ein neues Studioalbum von Udo Dirkschneider und seinen Mannen auf den Hof. Und hinterläßt das gewisse Nichts. Zwar sind alle Trademarks durchaus da: Das Organ des Meisters, das manche liebevoll „Reibeisenstimme“ und manche mitleidsvoll „Gurgeln aus der HNO-Klinik“ nennen%3B die Bratgitarren (besonders klasse auf „Silent…
Für die einen sind Luca Turilli und seine Rhapsoden der Inbegriff unerträglich aufgeblasener Posermucke, für die anderen sind sie die Erfinder des „Hollywood Metal“ sowie Kompaß, Leitstern und sinnstiftende Größe in ihrem musikalischen Universum. Typischer Fall von „entoder weder“ also. Und entsprechend unterschiedlich werden auch die Beurteilungen des jüngsten Outputs ausfallen. Wer derartig verfrickelten, von…
Sie hätten den Durchbruch ja wirklich verdient, und vermutlich (s.u.) haben’s Patrick, Björn, Micha, Andreas, Dominik und Daniel ja mit diesem Demo auch geschafft… 1999 wurde die Death Metal-Combo mit dem etwas irreführen (weil an Poser wie Hammerfall & Co. gemahnenden) Namen als Follow-up zur zuvor aufgelösten Formation Bloodstring gegründet, die sich in sechsjährigem Bestehen…
Zaubern können ist doch schön: „Abracadabra, Simsalabim“, und aus dem Split einer der wichtigeren Bands des Planeten wird eitel kommerzorientierte Heiterkeit. Und aus einem bislang weitgehend obskuren Sideprojekt wird, laut co-zaubernder Plattenfirma plötzlich die „eigentliche Hauptband“ von Sänger Spice, der mit den ja mittlerweile aufgelösten Spiritual Beggars ja ohnehin immer nur das Interesse für sein…
Hier haben wir die (bereits im Oktober 2001 lobend in diesem Kino vorgeführte) EP „Eldorado Sunrise“, nunmehr turbo-aufgeladen auf ausgewachsenes CD-Format. Immer noch gut, immer noch durchweg empfehlenswerter, vielseitiger Alternative Rock. Teilweise ohrkriecherartige Melodien, tragfähiger Satzgesang, beherzte Gitarrenarbeit: Travis-Fans, was wollt ihr mehr? „My Own World“ hatte sogar schon Airplay, „It’s A Shame“ gibt eine…
Punk-Heads, Obacht! Diese Scheibe von Gründungsmitglied und Bassist der Sex Pistols liegt sehr viel näher an Graham Parker und Elvis Costello als an den Pistols! An alle, die das nicht abschreckt: Klasse Album, das belegt, daß Rockmusik heute noch völlig entspannt und dennoch intensiv und glaubwürdig rüberkommen kann. Diese Widersprüche löste Glen Matlock mit Hilfe…
Liebe Trauergemeinde: Ja, es stimmt leider, der Metallgott in seinem unerfindlichen Ratschluß hat mit den Spiritual Beggars eine der schärfsten Kapellen als Himmelscombo zu sich genommen. Doch siehe, ich verkünde Euch grosse Freude: Die neue Ton-Oblate „Wages Of Sin“ von Ober-Beggar Michael Amott ist fast ähnlich seelenvolles Ohrenfutter und kommt überdies als Doppelpack mit „Rare…
Finnischer Death Metal voller tragfähiger Melodeien, aber mit BlackMetallisch gekrischenen Vocals – die Children Of Bodom lassen mehr als grüßen. Was ja schon mal keine schlechte Empfehlung ist. Und wer die Bodoms gut haben kann, sollte „They Will Return“ meines Erachtens auch testen bzw. haben. Denn zum Ignorieren sind Nummern wie „Hollowheart“ oder „Swamphell“ doch…
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