Ex-Gitarrist der Pogues auf Solopfaden, da kommt wenig erstaunlicherweise wieder „Irish Speed Folk“ bei raus, wie das Label hier mal…
Ex-Gitarrist der Pogues auf Solopfaden, da kommt wenig erstaunlicherweise wieder „Irish Speed Folk“ bei raus, wie das Label hier mal ausgesprochen schön schubladiert. Also Pflichtkauf für Pogues-Jünger (wie Shane MacGowans letzter Output natürlich auch). Für zusätzliche musikalische Bandbreite in diesem Irish Stew-Eintopf sorgen vor allem die Beiträge des bosnischen Akkordeonspielers Pedja. Dessen Ausbrüche auf der…
Die kanadischen „Vernichter“ bleiben sich selbst und ihren Fans treu, und das ist, um mit dem regierenden Bürgermeister von Berlin zu sprechen, auch gut so. Melodic Speed Metal is the game here, und da macht Saitenolympionike Jeff Waters und Edelkehlchen Joe Comeau eben kaum jemand etwas vor, seit Metallica auch das Bravo-Kompilations-Publikum bedienen. „Waking The…
Jürgen „Yogi“ Langs Organ hat wirklich einige Ähnlichkeit mit dem Sound von Pink Floyd zumindest der Zeiten, als Gilmour gesungen hat: Wie schön für die im Jahr 1997 in Freising als Pinkie-Coverband gegründete Combo. Inzwischen und nach dem Debütalbum „God Has Failed“ sind die Ansprüche aber über reine Tributes hinausgewachsen – und werden mit „Trying…
Diese hardcorigen Newcomer aus Dallas sind Dave Williams mit (beeindruckenden) Vocals, Mike Luce an der Schießbude, Gitarrist C.J. Pierce sowie Stevie Benton als Tieftonfundamentleger. Klasse Debüt along the lines of Machine Head, Monster Magnet oder Dergleichen, das unmittelbar in die Beine und Nackenmuskeln zuckt. Wenn Williams in „Bodies“ „Let The Bodies Hit The Floor“ brüllt,…
Eines dieser modernen Rockmärchen: Korn- und Slipknot-Producer Ross Robinson frug 2000 im Kerrang!-Magazin die Leser, ob sie ihm nicht Demo-Tapes zuschicken wollten. Tausende wollten, darunter auch die heutigen Vex Red, denen solch schöner Einsatz letztendlich einen Plattenvertrag bei Virgin Records eingebracht hat. Und uns ihren ersten Longplayer: „Start With A Long And Persistent Desire“. Nun,…
Baß knurpselt, Synthie knödelt, Schlagzeug dengelt, Electronica-Loop loopt, Männerstimme rappt wie im Einschlafen, Rauschgoldengel fiept, Gitarre rauscht wie gestörter Radioempfang… Was das soll? Das ist zugegeben keine erschöpfende Beschreibung der aktuellen Scheibe der theatralischen Tragöden, aber Rezensent wollte einfach mal vorführen, wie’s klingt, wenn man sich mit einer Besprechung genauso viel Mühe gibt, wie Liv…
Alle headbangenden Hobbits, Magier und Elfen, aber auch Zwerge und Orks können aufatmen: Die Krefelder Barden singen wieder – und wie! Wurde aber auch Zeit, der gottvolle „Nightfall In Middle Earth“ hatte schließlich schon ’98 stattgehabt. Nun also die Verneigung vor ihren Idolen Queen mit dieser rauschenden Opernnacht, gottseidank ohne Startenöre, dafür aber mit Songs,…
Das dritte Studioalbum der Grammy-verwöhnten Kanadierin wird voraussichtlich kaum jemand enttäuschen (der Alanis mag), aber auch wenige in höchste Verzückung treiben. Das ist alles, wie wir es von ihr gewohnt sind: Gekonnt (diesmal von ihr selbst) produzierter Pop mit Rockkanten und Rapecken mit nabelfokussierenden Selbstzerwühltexten. Was auch im dritten Durchlauf noch fehlt, sind elektrisierende, unheilbar…
„Read about it first on gaesteliste.de“, hatten wir noch anläßlich der Krezip-Konzertkritik versprochen – von daher auch dieser Hinweis auf das im Handel nicht erhältliche Demo der Berliner Deadline, die vergangenes Jahr bei Krezip demonstrierten, daß Vorgruppe auch aufregendes Vorspiel statt öder Vorfilm bedeuten kann. Diese exzellent produzierten drei Songs dürften es gewesen sein, die…
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