Kann man kurz machen: Jazzrock- und Fusionfreunde, bei denen es gerne mal etwas gehaltvoller, ja anstrengender sein darf, sollten bei…
Kann man kurz machen: Jazzrock- und Fusionfreunde, bei denen es gerne mal etwas gehaltvoller, ja anstrengender sein darf, sollten bei douBt nicht zweifeln sondern zuschlagen. Das Power-Trio kommt auf seinem Zweitling ohne Gäste und – bis auf die sympathisch linken Samples von „There Is A War Going On“ auch bestens ohne Gesang aus. Alex Maguire…
Die Nürnberger Kindl Effloresce scheinen sich bei der Namenssuche weniger an dem großen 2003er Oceansice-Album, als an der wörtlichen Bedeutung des Verbs „ausblühen“ orientiert zu haben. Jedenfalls ist auf „Coma Ghosts“ kein Postrock zu verorten. Dafür aber einiger melancholisch verwehender Gothic-Charme, der jedoch u.a. durch Dave Molas und Tim Ivanics straffes Riffing auch durchaus scharfe…
Bow ist ein enorm spannendes Projekt des niederländischen Multi-Instrumentalisten Chris van der Linden. Chris war u.a. Drummer der auch nicht uninteressant klingenden Fourteen Twentysix, die u.a. schon für Konzerte und Aufnahmen mit Mick Moss und Antimatter kooperiert haben (s.u., Surf-Empfehlungen). Das „Man In The Machine“-Album bekam Chris durch die Finanzierung der Crowdfunding-Plattform Pledgemusic aus der…
Bassist und Komponist Alberto Rigoni hat bei ProgMetal- und Prog-Opern-Fans seit Daniele Liveranis „TwinSpirits“-Zyklus einen massiven Stein im Brett. Die drei Primaten sind sein bereits drittes Soloalbum. Doch weit davon entfernt, es nun nur solo brummen zu lassen, hat Alberto lieber seine Beziehungen im internationalen Prog- und Metal-Zirkus spielen lassen. Das Ergebnis dieser Aufrufe sind…
Obacht: Da viele der enthaltenen Stücke „over 3 minutes long“ sind und „no singing“ enthalten, hat sich der finnische Künstler lieber gleich selbst eine „Parental Adisory“-Warnung verpasst. Wohl dem, der sich davon ebenso wenig abschrecken lässt, wie von der selbstironischen Einschätzung des Albumtitels. Denn dies ist eines der eher seltenen Gitarristen-Solowerke, das auch Nicht-Shred-Anbetern zuträglich…
Kermit ist… ja, genau. Doch außer Miss Piggys grünem Lover nennt sich auch noch ein Jazz-/Post-/Prog-Rock-Kollektiv aus dem spanischen Malaga so. Deren Debüt-Album „Autoficción“ begeistert schon beim ersten Stück mit einer so noch nicht gehörten Mischung aus Hörspiel-Perkussion, Wall of Noise-Rhythmus- und eleganten Lead-Gitarren, einem dem Jazz entsprungenen finalen Basslauf sowie vor allem der gleich…
Vitriol ist ein italienisches Sextett. Dennoch pendelt sich die dominierende Assoziation weniger beim Bombast von Dream Theater ein, wie bei so vielen ihrer Kollegen. Sondern eher bei der Leidenschaft von Thessera oder der jungen Pain Of Salvation. Ohne genauso zu klingen, verbindet die Formation wie diese Wohlklang, Anspruch, Konzept (in diesem Falle ein metaphysisch/alchemistisches rund…
Das Schweigen der Lämmer? Diese sind laut! Der vorderste Paarhufer auf dem Cover hat sogar vom bösen Wolf nicht allzu viel über gelassen. Wir sehen: Beim Thrash/Heavy Metal-Projekt Red Lamb werden Stereotype umgedreht und schwierige bis tabuisierte Themen angepackt, u.a. das des Autismus, einer Entwicklungsstörung. Der abweichende Informationsverarbeitungsmodus der hiervon betroffenen Menschen zeigt sich laut…
Optimale Halloween-Rezensionsware. Außer vielleicht noch dem aktuellen Album von Sigh passt kaum etwas besser zu diesem Gruselfest. Denn „gruselig“ ist das von diversen Horrorliteraturvorlagen inspirierte, bereits zehnte Studioalbum der Vampirrocker um Frontkreische Dani Filth natürlich geworden. Und ein Fest zumindest für Fans der kunstvolleren Spielarten von Black Metal auch.Das das nach dem Fabel-Mischwesen Mantikor benannte…
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