In den Neunzigern gehörten sie zu den Big Three des Doom Metal, gemeinsam mit Anathema und Paradise Lost. Die beiden…
In den Neunzigern gehörten sie zu den Big Three des Doom Metal, gemeinsam mit Anathema und Paradise Lost. Die beiden Letztgenannten kann man heute schwerlich noch zu den dicken Doom-Dingern zählen, MDB aber halten diese Fahne weiter hoch. Stolz. Und mit Erfolg, trotz des so viel Scheitern enthaltenden Titels ihres 14. Albums. Das fängt an,…
WFAHM möchten ausdrücklich nicht auf MathCore oder Tech Metal reduziert werden. Nachvollziehbar, da die Berliner auch schon mal Einflüsse von Grindcore, AvantDeath, (Free) Jazz sowie (beim Intro „Origin“) von Schönbergs Streichquartetten zu verarbeiten scheinen. Dennoch vermittelt das MathCore-Etikett schon mal eine grobe Ausrichtung und Erwartungshaltung, die auch vom vierten Album nicht enttäuscht wird. Es wirkt…
Doomröschen und der Stoner-Wolf haben wieder zugeschlagen: Und das resultierende vierte Studioalbum der Aschaffenburger My Sleeping Beauty – verzeihung: Karma! – ist ein Knaller geworden. „Soma“ ist so gut, dass es wirklich schwer fällt, danach zu anderen Rezensionspflichten zurückzukehren. In der hier bewiesenen Form gehört das just von Elektrohasch zu Napalm Records gewechselte Instrumental-Quartett zum…
Teil zwei der würdigenden Werkschau zum Knirps (laufende 1,62 m) mit der Riesenstimme: Die 17 Stücke von Vol. 2 machen da weiter, wo der mit 800.000 abgesetzten CDs als Bestseller geltende Teil 1 aufgehört hat. Sie decken mithin die Zeit von 1996 bis zu Dios allzu frühem Tod 2010 ab. Dies beschert uns also beispielsweise…
Das Intro „Baddest Blues“ zur neuen Hart-aber-herzlich-Scheibe ist laut Promo-Sheet von Billy Holiday inspiriert. Im Gegensatz zur Großmeisterin der lakonisch wirkenden Leidenschaft, die das schlicht nicht mehr nötig hatte, zieht Frau Hart aber zumindest vorläufig noch sämtliche zu Gebote stehenden Register der Dramatik: Getupftes Flügel-Intro, Leise-Laut-Dynamik als Wachmacher, voller Streichereinsatz, heftig gedoppelte Vocals – und…
Zumindest was Europa betrifft, waren diese kanadische ProgMetal-Formation eine Entdeckung von René Janssen, der sie bereits 2002 erst auf sein damaliges Label DVS Records und dann auf das von ihm kuratierte ProgPower Europe Festival holte. Was sich in diesem Jahr übrigens wiederholt: Also Heaven’s Cry auf dem PPE. Allerdings erscheint das Himmelsweinen inzwischen bei Prosthetic.…
Die Traurigkeit des Erinnerns – das könnte im Falle von Yngve Wieland manchmal auch der kummervolle Gedanke an die paar Stouts sein, die gestern zuviel waren. Denn einige Songs und Sounds auf dem übrigens via Fund:It finanzierten Debütalbum des in Deutschland geborenen, in Irland aufgewachsenen Wahl-Londoners scheinen zunächst als Sauflied-Variante von Folk durchzugehen. Schon fast…
Den meisten Leuten fällt ja bei Velvet Underground Lou Reed ein. Mit ein bisschen Glück auch noch Andy Warhol und das Bananen-Cover. Und vielleicht noch, dass die damals schon ’ne Schlagzeugerin hatten (Maureen Tucker). Gern vergessen wird der vermutlich gehaltvollste Teil dieser stilprägenden Avantgarde-Combo: John Cale. Der heute 70-jährige Waliser war Musik-Wunderkind, Straßenmusikant, ist Rock-Musiker…
Wirklich alles, was sich der treue Steven Wilson-Fan verdient hat: Via Doppel-CD, DVD oder Blu-Ray lässt diese Veröffentlichung die legendär aufwändigen Shows beliebig oft wieder aufleben, mit der Steven Wilson sein viel beachtetes zweites Solo-Album 2011 weltweit auf die Bühne gebracht hatte. Begleitet wurde er von einer Truppe, die man wirklich mal „All Star“ nennen…
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