Never judge a CD by its intro: „Parallel Roads“ hebt mit einem so eleganten wie urbanen Rap an. Der allerdings…
Never judge a CD by its intro: „Parallel Roads“ hebt mit einem so eleganten wie urbanen Rap an. Der allerdings schon von verdächtig satten Keyboard-Spuren unterlegt ist. Dann irritiert dieser weibliche Hintergrundgesang, gekonnte wie von Steely Dan, und auch der flitzefingrige Fretless-Bass (Jesús E. Torres) passt nicht zum Rap… Rizengard scheinen es zu lieben, mit…
Also das inflationäre Wort Supergroup vermeiden wir jetzt mal. Doch auch so ist dieser Beweis einer deutsch-niederländisch-amerikanischen Freundschaft fraglos eine super Sache. Drum-As Colin Leijenaar (Dilemma sowie in Europa Live-Drummer von Wanderprediger Neal Morse) hatte beim Live-Morsen den deutschen Gitarristen Daniel Fries kennen gelernt. Der Beginn einer wunderbaren Freundschaft und – insgesamt vier Jahr währender…
Sollte irgendwann mal rauskommen, dass es Damian Wilson tatsächlich zwei oder drei Mal gibt, wäre wohl niemand ernstlich überrascht. Ein einzelner Normalmensch hätte ja doch Schwierigkeiten, das alles zu bewältigen: DWB, Threshold, Maiden United, ehedem Landmarq, außerdem auch gern mal Mostly Autumn oder Rick Wakemans English Rock Ensemble… Apropos Wakeman – dessen Sohnemann Adam macht…
Ulver sind immer wieder für eine Überraschung gut. Die jüngste heißt „Childhood’s End“ und ist einer Sammlung ihrer Coverversionen klassischer Psychedelic-Tracks – oder solche, bei denen Ulver Psychedelik-Potenzial spürten. Wer die ehemaligen Black Metal-Meister kennt, erwartet und will hier keine Originaltreue. Die Wölfe haben sich zum einen einigermaßen Erwartbares geschnappt, wie The Pretty Things („Bracelets…
Irgendwo hat Rezensent eine jazzige Vinylscheibe von Gitarrist Jean-Paul Bourelly rumfliegen. Und schemenhaft als recht uninteressant in Erinnerung. Den Stone Raiders kann man vielleicht Manches vorwerfen. Aber bestimmt nicht, dass sie unspannend wären. Die Raiders sind Bourelly (guit%3B u.a. Miles Davis, McCoy Tyner, Elvin Jones, Jack Bruce, Robin Trower), Darryl Jones (bss%3B u.a. Rolling Stones,…
Herrlich. Diese leicht überdrehte Glückseligkeit in den strahlenden Chören von Dredg, Tschuldigung, Sinew! Auch etwas Coheed And Cambria und Jolly sind hörbar. Aber vor allem hört man eine enorm glückliche Hand beim Rausschütteln von Ohrwürmern: „Leading To Rome“, „Turquoise“ (Obacht, wird man den ganzen Tag nicht mehr los!), das nur sanft anhebende „The Skins I…
Leiste Abbitte. Diese CD wollte ich gar nicht. Hielt Joan Armatrading für überschätzt. Nett, keine Frage. Aber ein wenig langweilig. Was ungerechterweise mit einer nicht so arg toll in Erinnerung behaltenen Rockpalast-Nacht zu tun haben könnte. Die CD kam trotzdem. Und kam erstmal nicht mehr aus dem Player. Joan kann Pop, Jazz, Blues, Soul, Gospel.…
Der Mann kann schneller Platten und DVDs veröffentlichen als Mutti Merkel Umweltminister feuern. Doch auch wenn einem von dieser Schlagzahl leicht schwindlig (und Fan-Portemonnaies leicht schwindsüchtig) werden kann – bei „Driving Towards The Daylight“ geht wieder mal hell die Sonne auf: Die Novocain-Hymne „Dislocated Boy“ bietet einen knalligen, artgerechten Einstieg, Robert Johnsons „Stones In My…
Franck Carducci ist durch die harte Schule von über 20 kleineren Bands gegangen und hat bereits an 15 Alben anderer Musiker mitgewirkt. Mit seinem eigenen Debüt „Oddity“ hat sich der in den Niederlanden lebende Multiinstrumentalist Debütalbum nun einen Lebenstraum erfüllt. Den Impuls zum Entstehen dieser wundervollen retroprogressiven „Merkwürdigkeiten“ gab übrigens Steve Hackett, für den Franck…
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