Ein Jahr nach Erscheinen des prächtigen „Odyssey“-Nachfolgers legen die Symphoniker ihre aktuelle Großtat „Paradise Lost“ als wertiges Digipak nach. Enthalten…
Ein Jahr nach Erscheinen des prächtigen „Odyssey“-Nachfolgers legen die Symphoniker ihre aktuelle Großtat „Paradise Lost“ als wertiges Digipak nach. Enthalten sind leider keine Outtakes oder gar neue Kompositionen der als langsame Schreiber und Produzenten bekannten Band. Dafür aber gibt’s eine DVD, die das gesamte Album im 5.1-Mix sowie Videos zu den Titeln „The Serpent’s Kiss“…
Arjen Lucassen, ungekrönter König des durch ihn wiederbelebten Rockoper-Genres, sah sich durch die integrativen Bestandteile seines letzten Epos „01011001“ erstmals dazu in der Lage, über eine Ayreon-Compilation nachzudenken. Dies tat er erfolgreich, das Ergebnis ist jetzt „Timeline“, so etwas wie eine Reader’s Digest-Fassung der gesamten Saga. Die prächtige, abermals von Jeff Bertels‘ Artwork verschönte Box…
Wirtschafts- und Motivationskrisen auch in der Progrock-Branche: Martin Orfords zweites Soloalbum (nach „Classical Music And Popular Songs“, 2000) ist gleichzeitig auch sein Schwanengesang. Der Keyboarder war Gründungsmitglied der in Proggie-Kreisen mit ehrfürchtigem Raunen genannten IQ, Boss von IQs Hauslabel Giant Electric Pea sowie gern gesehener musikalischer Partner bei u.a. Jadis oder John Wettons Solotreiben. Doch…
Ignition sequence starts! Thank you for lifting off with the Øresund Space Collective, einem aus der skandinavischen Region um den Øresund, aus Kopenhagen und Malmö stammenden Space-Rock- und Jam-Band-Kombinat. Die Aufnahmen sind komplett improvisierte Jams, die während der Aufnahmen zur inzwischen vergriffenen CD „The Black Tomato“ entstanden. Sulatron-Labelchef Dave Schmidt hat aus den Aufnahmen –…
Krautrock rules: Sulatron Records, österreichisches Label des Psychedelic-Urgesteins Dave Schmidt (alias Sula Bassana), widmet sich dem Backkatalog des seit ’92 existierenden Aachener Krautphänomens Electric Orange. „Fleischwerk“ kam bereits ’05 auf Vinyl heraus und liegt somit zeitlich zwischen der noch einigermaßen rauen „Platte“ (’03, rerel. ’07) und „Morbus“ (’07). Das mit leicht gruseligem Artwork versehene Fleischwerk…
Das „On The Radio“-einleitende Radio-Intro ist ähnlich wenig originell wie – gottlob – der gesamte Good Time Rock’n Roll, den Thunder im 20. Dienstjahr auf ihrem neunten Studioalbum auf uns niedergehen lässt. Unverändert der warme, an Paul Rodgers geschulte Gesang von Danny Bowes, das tighte, stets songdienliche Riffing von Luke Morley, gleichbleibend auch das Händchen…
Mit dem nächsten Blues-Mixtape für den besten Kumpel kann Rezensent es sich mal einfach machen: „Live From Nowhere In Particular“ auflegen, dezent übersteuern und „Record“ drücken. Das beste live aufgenommene Blues-Doppelalbum seit Anno Tubak sorgt für den Rest: Da gibt es mit „Bridge To Better Days“ eine zwischen Leslie West und Robin Trower changierende Riffbestie,…
Man kennt dieses schale Gefühl bei „Tut DAS denn not?“-Enttäuschung von Aufgussversuchen an Dezennienplatten, wie’s beim Aufeinandertreffen mit beispielsweise „Operation Mindcrime II“ oder „Keeper Of The Seven Keys – The Legacy“ leider kaum vermeidbar war. Die erst kürzlich wiedervereinigten Cynic hatten 1993 mit dem auf „Focus“ zubereiteten Sprengsatz aus Jazz, Prog und Death Metal die…
Exodus kennt zugegeben nicht grad jede(r). In Zeiten, in denen noch Großmütter beim Sockenstricken für die Enkel zu „Nothing Else Matters“ auf WDR2 heftig mitschunkeln, mag der Hinweis dennoch nicht fehl am Platze sein, dass weder Metallica (die ihnen Kirk Hammet raubten, um Dave Mustaine zu ersetzen), noch Testament, Death Angel, Forbidden, Vio-Lence oder Heathen…
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