Exodus kennt zugegeben nicht grad jede(r). In Zeiten, in denen noch Großmütter beim Sockenstricken für die Enkel zu „Nothing Else…
Exodus kennt zugegeben nicht grad jede(r). In Zeiten, in denen noch Großmütter beim Sockenstricken für die Enkel zu „Nothing Else Matters“ auf WDR2 heftig mitschunkeln, mag der Hinweis dennoch nicht fehl am Platze sein, dass weder Metallica (die ihnen Kirk Hammet raubten, um Dave Mustaine zu ersetzen), noch Testament, Death Angel, Forbidden, Vio-Lence oder Heathen…
Ein Septett aus Brighton ist der neueste Familienzuwachs von Rise Above, dem Label des Cathedral-Kaplans Lee Dorian. Auf ihrem Debüt huldigen die glorreichen Sieben hemmungslos dem (britischen) Progrock der 70er Jahre. Diese Verbeugung geschieht auf historischen Instrumenten mit teils historischer Aufnahmetechnik, vor allem aber mit gut hör- und spürbarer Überzeugung. Tracks wie der elfminütige Aufmacher…
Kein typisches Bassisten-Soloalbum, gottlob. Der erste Alleingang von Mariusz Duda, Sänger und Basser der polnischen Progrock-Institution Riverside, spricht vielmehr direkt mit geschmackvollen, der Weltmusik verpflichteten Sphärensounds an. Rabih Abou-Khalil meets Osibisa meets Sweet Smoke, könnte man sagen. Während das Album-Intro „Prebirth“ und „The New Beginning“ sich noch mit zarter Zurückhaltung in Bewusstsein und Lustzentrum des…
Na sicher rocken die Sterne! Ob sie allerdings aufgrund des ersten Queen-Studio-Albums seit 13 Jahren heftiger starbangen, muss leider bezweifelt werden. Ein Wagnis war die auf einem Jubiläumskonzert für 50 Jahre Fender Stratocaster („The Strat Pack“, vgl. Surf-Tipps) geschmiedete Hochzeit zwischen dem Blues- / Rock- / Soul-Ausnahmesänger Paul Rodgers (u.a. Free, Bad Co., The Firm)…
Die Ähnlichkeit zu No-Man ist kalkuliert. Dieses Kalkül ging auf dem Zweitling des Italieners Giancarlo Erra sogar besonders schön auf, da hier doch tatsächlich Tim Bowness (No-Mans Mastermind, neben Steven Wilson) zur Mitarbeit bewegt werden konnte. Wie bei No-Man findet man auch bei Nosound 2008 in Referenzqualität aufgenommene, kleinschrittigste Melodiebewegungen, warme Orgelstrahlen, Pianosprenkel, gelegentlich gilmoureske…
That guy’s still got the blues, for sure, aber richtig schlecht ist er deswegen zumindest für Anhänger sehr weißen Viel- und Schnellspieler-Bluesrocks noch lange nicht. Nach dem fröhlich losschrubbenden Titelboogie legt das treibende „Down The Line“ noch ein Holzscheit nach, gefolgt von den straffen Breaks des „Umbrella Man“. Soulqualitäten gewinnt „Holding On“ über sein sparsames…
Kurve bekommen? Während der mit der Moderne flirtende Vorgänger „Monday Morning Apocalypse“ hoffentlich als allerschwächster Output in die Evergrey-Historie eingehen wird, lässt „Torn“ immerhin wieder das Format von bis zu sechs Minuten langen (Prog)Metal-Songs zu. Und lässt einem beim direkten – wirklich ausnahmsweise mal gemachten – Vergleich mit allem immergrauen Material seit „In Search Of…
Nate heißt im Nichtsongwriter-Leben Kai Butterweck und ist ehemaliger Sänger der Berliner Indierocker Shearer. Das Material seines selbstverlegten Debütalbums rückt er selbst in die Nähe von Mike Ness (Social Distortion), Danko Jones, Johnny Cash und Bruce Springsteen. Dem Rezensenten fallen beim Genuss der Songs von „Dark Side…“ eher andere Rauhkehlchen wie Kevin Salem, Steve Wynn,…
Diese Dänen lügen abermals kein bisschen: Auch das dritte Album der nach dem Kick-off-Erfolg in Roskilde unausgesetzt tourenden Volbeatniks ist wieder eine Art akustischer Zaubertrank und kann wie ein Liter à acht Teile Wodka + zwei Teile Flügelverleihplörre wirken. Mit einem womöglich diesmal noch cooleren Artwork (etwas an „Sin City“ erinnernd) und einem an den…
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