Und es gibt sie immer noch: Musiker, die sich an den traditionellen Werten der Rock-Historie orientieren, gar nicht erst versuchen,…
Und es gibt sie immer noch: Musiker, die sich an den traditionellen Werten der Rock-Historie orientieren, gar nicht erst versuchen, etwas Neues, Hippes, Modernes zu kreieren, sondern sich lieber ganz auf die Tugenden klassischen Songwritings konzentrieren. So einer ist Brian Christinzo, der hier unter dem Moniker BC Camplight sein Unwesen treibt. Nahezu im Alleingang schuf…
Als der kalifornische Songwriter Gus Black zuletzt bei uns zu Gast war, befand er sich in einem Zustand heiterer Gelassenheit. Scheinbar nichts konnte ihn aus der Ruhe bringen (auch nicht, dass seine Gitarre am Flughafen verloren gegangen war) und er schwärmte von einem ausgeglichenen Familienleben und von Plänen, eine CD mit Kinderliedern für seinen jungen…
Muttertag Köln war immer gut zu Heather. Hier, im E-Werk, begann von ca. zehn Jahren ihre Karriere mit einem beeindruckenden Auftritt auf der Popkomm beim Showcase ihres damaligen Labels, Big Cat. (Obwohl es vorher schon eine Show im damaligen Luxor gegeben hatte, bei dem Heather mit Band erst gegen zehn Uhr abends aus dem Stau…
Kurz und bündig bringen Spillsbury aus Hamburg auf den Punkt: „2“ heißt die zweite CD und macht da weiter, wo die erste aufhörte: Mit kurzweiligem, elektro-infizierten, deutschsprachigem Schrammelpop. Gefackelt wird schon mal gar nicht: Alle Tracks kommen unvermittelt zur Sache und auch längere Stücke sind eher kurz. Gerade in dieser ungeschnörkelten Geradlinigkeit liegt das Erfolgsgeheimnis…
Auf dieser CD haben sich zwei Künstler gefunden, die sich nicht unbedingt von selber als kreative Kombination aufgedrängt hätten. Gerade im Aufeinandertreffen eher gegensätzlicher Elemente liegt dann aber der Reiz der Sache! Das Ganze zeitigt dann einige erstaunliche Oddities: Langford, der Engländer, klingt streckenweise amerikanischer als sein Kollege und jener bestimmt mit seiner leicht unterkühlten…
„Das waren die 80er!“ wäre das perfekte Motto für diese Scheibe des Projektes um den aus Bristol eingewanderten Glasgower Überflieger Sam Smith, der sich selbst als „Mother“ bezeichnet. Es gibt Gang Of Four-Gitarren, Joy Division-Schlagzeug, James Chance-Saxophon, A Certain Ratio-Funk, Adam Ant-Rhythmen, Devo-Synthesizer und dazu Mothers Gesang, der in den besten Momenten nach Billy Idol…
Bereits seit Jahren sucht John „Fisher Z“ Watts nach neuen Möglichkeiten, ohne großen Aufwand etwas anderes als andere zu machen. Dieses Mal gibt es ein Konzept-Projekt der besonderen Art. Zusammen mit dem Drummer Sam Walker (und nur dem) erschuf Watts die bislang nackteste, direkteste und vermutlich auch persönlichste Scheibe seiner Karriere. Auf zwei Scheiben teilte…
Hellmut Hattler hat sich ja schon lange von den üblichen Strukturen des Business gelöst und sucht ständig nach eigenständigen Formen, seine Musik an die Menschheit zu bringen. Dazu gehört zum Beispiel, dass er sich nicht um Radio-Formate schert, seine Tracks Re-Mixern in die Hände drückt, denen er freie Bahn lässt oder dass er munter zwischen…
Vielleicht liegt es ja daran, dass die Constantines aus Toronto nunmehr die ganze Welt bereist haben, dass ihr drittes Album, das Turnier der Herzen, so anders und abwechslungsreich klingt? Wahrscheinlich ist es das schon. Wiedererkennen kann man die Band noch am spröden Grundsound und der charismatischen Reibeisenstimme von Steve Lambke. Ansonsten aber gibt es ein…
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