„Die erste Studio-Scheibe seit 30 Jahren“ – so etwas klingt ja immer gut. Und insofern lassen es sich die Herren…
„Die erste Studio-Scheibe seit 30 Jahren“ – so etwas klingt ja immer gut. Und insofern lassen es sich die Herren Stringfellow, Auer, Stephens und Chilton auch nicht nehmen, ausgiebig vom Nimbus ihres ehemaligen Insider-Supergruppen-Status zu zehren. Und die Sache lässt sich gut an: Die ersten Tracks klingen in ihrer unbeschwerten Art schlicht wie die Posies…
Hoch die Tassen! Ganz so, als gäbe es keine Krise in der Branche, haben es die Macher des Fucking Independent Festivals geschafft, eine feste Größe links der Mitte im Kölner Konzertkalender zu etablieren. War die Sache anfangs nur eine – sicherlich von vielen belächelte – romantische Idee und eine Trotzreaktion auf das Abwandern der Popkomm,…
Eine neue EOC-Scheibe ist immer so etwas wie ein paar neuer Laufschuhe: Man weiß ungefähr, was einen erwartet – es fühlt sich aber doch immer wieder frisch und unverbraucht an. Seit dem letzten Werk, „Romantik“ sind einige Jahre ins Land gegangen, die Sven Regener dazu nutzte, weiter an seiner Herr Lehmann-Saga zu feilen – was…
Eine neue EOC-Scheibe ist immer so etwas wie ein paar neuer Laufschuhe: Man weiß ungefähr, was einen erwartet – es fühlt sich aber doch immer wieder frisch und unverbraucht an. Seit dem letzten Werk, „Romantik“ sind einige Jahre ins Land gegangen, die Sven Regener dazu nutzte, weiter an seiner Herr Lehmann-Saga zu feilen – was…
Mit diesem Album begibt sich Julien Clerc – der sich mittlerweile auch das Etikett „Altmeister“ gefallen lassen muss – auf den Weg zurück zu den Wurzeln dessen, das ihn einstmals inspirierte, für damalige Verhältnisse moderne Chansons zu fabrizieren. Eine gewisse Sinnkrise überbrückte er mit einem 2003er Album, auf der er sich relativ neutral dem amerikanischen…
Mit dieser dritten Scheibe nähert sich Norwegens kurzweiligste Tabledance-Band eindeutig ihrem Live-Ego an. Verwirrten bislang noch Zitate aus anderen Genres wie z.B. Grufti- oder Tristesse-Einlagen, so ist dieses Werk ziemlich straight geraten: 100% Helldorado sozusagen! Und ziemlich gut obendrein. Die Songs sind abwechslungsreicher arrangiert als bislang (was kein Widerspruch zu o.a. ist, da der Sound…
Wenn jetzt die wilden jungen ihren Blutdurst gestillt haben, sei es auch den Altmeistern des französischen Chanson erlaubt, noch mal auf sich aufmerksam zu machen. „Vagabond“ ist eine Art Rückblick auf Moustakis Wanderung durch’s Leben geworden. Allerdings keine wehmütiger, sondern ein sehr versöhnlicher, fast heiterer. Die hier öfters auftauchenden Samba-Anleihen haben damit zu tun, dass…
Wer wissen möchte, warum es heutzutage Bands wie Franz Ferdinand oder die Kaiser Chiefs gibt, der kommt an den frühen 80ern nicht vorbei. Da gab es z.B. eine Band namens Fire Engines, die aus dem Umfeld der ersten schottischen New Wave hervor gingen und heutzutage unter Spezialisten als einflussreich gehandelt wird. Dies ist eine Kompilation…
Auch wenn es unter all der distanzierten Ernsthaftigkeit, die Herrn Cockburns Werke zuweilen ausstrahlen kaum jemand vermutet: Der Mann hat auch Humor. Der Titel des neuen Werkes ist jedenfalls ein netter Gag – denn es handelt sich um ein Instrumentalalbum. Großteils akustisch arbeitet sich der Meister auf beeindruckend filigrane und virtuose Weise durch eine Sammlung…
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