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  • Bruce Cockburn – Speechless

    Auch wenn es unter all der distanzierten Ernsthaftigkeit, die Herrn Cockburns Werke zuweilen ausstrahlen kaum jemand vermutet: Der Mann hat auch Humor. Der Titel des neuen Werkes ist jedenfalls ein netter Gag – denn es handelt sich um ein Instrumentalalbum. Großteils akustisch arbeitet sich der Meister auf beeindruckend filigrane und virtuose Weise durch eine Sammlung…

  • Blondie – Live By Request

    Auch Debbie Harry und ihre Herren lassen sich von der allgemeinen Grundstimmung anstecken, dass in Zeiten von Präsident Bush gut abzurocken ist. Auf dieser offiziellen Live-Scheibe zeigen die Veteranen der Power-Pop-Bewegungen noch mal allen so richtig was eine Harke ist. Wohl angetrieben von Clem Burkes nach wie vor ungebrochenem Einsatzwillen, hetzen Debbie und Co. durch…

  • Chris Cacavas, Sid Hillman – 29.09.2005 – Köln, Gebäude 9

    Don Quijote Es ist ja selbst für etablierte Acts ein Wagnis, sich ohne aktuelle Scheibe auf Tour zu begeben. Wenn dann noch der Umstand hinzukommt, dass es, wie an diesem Tage, den Wintereinbruch mit kühlen Temperaturen und Regen zu begießen gibt, dann kann man nur den aufrechten Mut von Künstlern wie Chris Cacavas und Sid…

  • Maria Solheim, Der Automat – 23.09.2005 – Hamburg, Knust

    Countrygirl Jener Automat, der für Maria Solheim das Vorprogramm im Hamburger Knust bestritt, ist zum Glück kein solcher, sondern ein energiegeladener, kurzweiliger, hanseatischer Entertainer, der sich als „sowas ähnliches wie einen Songwriter“ sieht. Bewaffnet mit einer akustischen Gitarre und einer Multimediaanlage in Form eines Diaprojektors, auf dem illustrierenderweise unscharfe, schlecht sortierte, aber spaßige Familiendias eingeblendet…

  • Keren Ann – Alice in New York

    Als Tochter eines russischstämmigen Israeli und einer Holländerin (mit indonesischen Wurzeln) fühlt sie sich nirgendwo so richtig zu Hause – betrachtet das aber offensichtlich als Herausforderung. Wer kann schon von sich sagen, keine konkrete Muttersprache zu haben? „Meine Muttersprache ist eine Mischung aus Englisch, Hebräisch und Holländisch“, erklärt Keren Ann nämlich auf die entsprechende Frage,…

  • Petra Jean Phillipson – Notes On Love

    Abweichend von der sonstigen Labelpolitik gibts auf Herberts Hauslabel dieses Mal keine deutsche Alternativkost, sondern Petra Jean Phillipson aus Kent. Zusammen mit dem ehemaligen Verve-Gitarristen Si Tong (und nicht sehr viel mehr) kreierte die geübte Studio- und Session-Musikerin auf ihrem Debütalbum eine relativ intime, aber besonders emotional sehr reichhaltige musikalische Alternativwelt, die zu erforschen es…

  • Jay-Jay Johanson – Rush

    Auf den ersten Blick hört sich die neue Scheibe des stillen Schweden an, als habe er auf einmal Spaß am Leben bekommen und sich in die Retro-Disco aufgemacht. Konsequent im Stil der frühen 80er Jahre gehalten, springt Jay-Jay zwischen unbekümmert dahin hopsenden Synthie-Rhythmen und Riffs und klassischen Disco-Grooves mit Glam-Rock Elementen herum (der Opener klingt…

  • Echo & The Bunnymen – Siberia

    Also, wenn Echo & The Bunnymen-Scheiben heutzutage eines nicht mehr sind, dann ist das kalt! Seit Ian McCulloch und Will Sergeant mit sich und miteinander im Reinen sind, musizieren sie einfach unbekümmert drauflos. Das Credo, welches Ian auch für seine Solo-CDs anwendet – einfach wieder mit Spaß an der Freude zu musizieren und sich von…

  • Mardi Gras. BB – Introducing The Mighty Three

    Auf die – nicht ganz ernst gemeinte – Frage, was denn das „BB“ im Namen so alles bedeuten könnte, meinte Reverend Krug prustend und wie aus der Pistole geschossen „Brigitte Bardot“ während Doc Wenz zögernd hinzufügte „eine Projektionsfläche“. Nun, das ist es mittlerweile tatsächlich geworden. Denn von der bloßen Blaskapelle hatte sich die Truppe ja…

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