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  • Kana – Entre Frères…

    Der Franzose an sich liebt ja die Widersprüche. Zwar stimmt er herzhaft gegen die europäische Verfassung, umarmt aber auf der anderen Seite Musikstile, die sein ganzes ehemaliges Kolonialreich umfassen. (Die Betonung liegt da wohl auf „sein“.) Nachdem sich Philippe Ripoll, Arthur Romijn und Mathias Dessange nach einem Mauritius-Urlaub mit dem Reggae-Virus identifiziert hatten, feiern sie…

  • Daniel Lanois – Belladonna

    Mit dieser Scheibe bewegt sich Daniel Lanois zurück zu seinen Wurzeln. Denn noch bevor er als Produzent und dann als Solo-Künstler von sich reden machte, arbeitete er bereits mit dem Meister – wenn nicht dem Erfinder – des Ambient Sound, Brian Eno, an Klangflächen, wie er sie auch auf dem neuen Werk aufbereitet. Dabei brilliert…

  • Chris Hillman – The Other Side

    Chris Hillman – und das muss man ja heutzutage schon wieder erklären – ist ein Gründungsmitglied der legendären Byrds und zusammen mit Gram Parsons erfand Hillman bei den Flying Burrito Brothers den Country-Rock. Aber schon seit Anfang der 80er Jahre orientierte sich Hillman weg vom Rock und hin zum Bluegrass. Und so wundert es dann…

  • Rich Hopkins And The Luminarios – 05.06.2005 – Köln, MTC

    Old Man? Also eigentlich ging es nur darum, dem Meister beliebige Neil Young-Titel zuzurufen. Je nach Gemütslage lässt sich der gute Rich dann ja auch hin und wieder dazu hinreißen, einen zu spielen. Und irgendwo zwischen „Powderfinger“ und „Hurricane“ verlangte dann jemand auch nach „Old Man“. Und der blieb Rich dann mit einem zerknirschten „Shit!“…

  • Maria McKee – Vergebliche Träume

    Um es gleich vorab zu sagen: Auf ihrer neuen Studio-Scheibe, „Peddlin‘ Dreams“, versteht sich Maria McKee nicht als Traum-Händlerin – wie ja der Titel vermuten ließe – sondern bringt, ganz im Gegenteil, ihre Bedenken zum Ausdruck, dass Träume heutzutage das Sinnbild falscher Versprechungen sind. Im Fernsehen habe sie eine (leider nicht näher bezeichnete), erfolgreiche Pop-Sängerin…

  • Go-Betweens, Paul Armfield – 01.06.2005 – Köln, Gloria

    Keine Experimente Also die Sache ist ganz schön kompliziert: Eigentlich ist Paul Armfield, der für die Go-Betweens den Support machte, nämlich im Grunde genommen ein im Körper eines Folkies gefangener Blueser. Jedenfalls erweckte der Mann mit der Statur eines ausgewachsenen Baumfällers durchaus den Eindruck, zu wissen, was der Blues ist. Auch wenn er musikalisch lieber…

  • Turin Brakes – Der eingefangene Sonnenschein

    Mit drei Alben auf dem Buckel zählen Olly Knights und Gale Paridjanian – besser bekannt als Turin Brakes – ja mittlerweile bereits zu den Veteranen. Nach „The Optimist“ und „Ether Song“ legen die Herren nun mit „JackInABox“ ein höchst vergnügliches, kurzweiliges, heiteres Sommerpop-Album vor, das wesentlich unbeschwerter und sonniger klingt, als alles, was die Brakes…

  • The Broken Beats – Them Codes… Them Codes

    Platte der Woche KW 22/2005 Wer hätte gedacht, dass eine Scheibe wie diese mal auf einem schrägen kleinen deutschen Label erscheinen könnte? Zwar stammen die Broken Beats aus Dänemark und haben mit Kim Munk einen, wie schon Kollege Wohlfeld mutmaßte, vermutlich mit mehreren Persönlichkeiten ausgestatteten Singer- / Songwriter-Kopf, jedoch ist diese Scheibe ganz wo anders…

  • Van Morrison – Magic Time

    Auf seinem mittlerweile 35. Album tut Van Morrison das, was er am besten kann: Auf relaxte Art unspektakuläre Geschichten zu ausgesucht edlen und stilvollen Songs erzählen. Seine Plattenfirma weiß das nicht anders zu beschreiben, als dass er „den Bogen schlägt zu seinem frühen Klassikern“. Auf gewisse Weise stimmt das sogar: Van Morrison streut von allem…

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