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  • Neil Leyton – Blacklight Skies

    Gut, dass es Scheiben wie diese noch gibt – denn sie helfen, den Glauben an den Rock’n’Roll aufrecht zu erhalten. Oder doch zumindest daran, dass man Rock’n’Roll immer noch mit Leidenschaft betreiben kann, ohne aufgesetzt zu wirken. Neil Leyton ist Kanadier und wie sein Kollege und Landsmann Hawksley Workman Freund exalktierter Unberechenbarkeit. Und so birgt…

  • Songdog – The Time Of Summer Lightning

    Sehr viel Blitze schlagen nicht ein, auf dem neuen Werk der walisischen Amerikana-Freunde um Bandleader Lyndon Morgans. Morgan, der früher mal laute Rockmusik macht, weiß heutzutage um die Wirkung von leisen Tönen, Pausen und Schwingungen. Deswegen erstaunt es nicht, dass seine Songs recht gemächlich dahinfließen. Dabei betreibt Morgan Understatement pur: Weniger ist hier tatsächlich mehr…

  • Pawnshop Orchestra – Vaudeville

    Natürlich ist das Pawnshop Orchestra nicht wirklich ein richtiges Orchester – mehr indes, als wenn Daniel Decker, der Mastermind dieses Projektes solo unter o.a. Namen auftritt. Anders als bei seinen Live-Auftritten leistet sich Daniel hier nämlich eine knackige Band und richtige Arrangements und siehe da: Was vor Publikum oft schon mal spröde und eher schüchtern…

  • Lori Carson – The Finest Thing

    Lori Carson erzählte uns mal, dass sie sich in der Haut einer „normalen“ Songwriterin nicht so recht wohl fühle, und versuche, einen eigenen Stil zu finden. Nun, mit dieser Scheibe ist der gelegentlichen Palominos Sängerin das auch irgendwie gelungen. „The Finest Thing“ ist als Meditation angelegt und zehrt mit Sicherheit von den Erfahrungen, die Lori…

  • Lise Westzynthius – Rock, You Can Fly

    Und schon wieder ein kleines skandinavisches Juwel. Lise mit dem schwierigen Nachnamen kommt aus Dänemark und legt hier bereits ihre zweite Solo-CD vor. Zusammen mit dem Tindersticks-Produzenten Ian Caple schuf Lise hier ein sehr atmosphärisches, zurückhaltendes Werk, das weder etwas mit dem assoziativen Titel zu tun haben scheint, noch so recht in die übliche Singer…

  • Morcheeba – 09.06.2005 – Köln, E-Werk

    Sauerkraut und Drogenprobleme Es kann nur erahnt werden, welcher Teufel DJ Paul Godfrey geritten haben mag, aber der Morcheeba Konzertabend im Kölner E-Werk stand ganz im Zeichen der bewusstseinserweiternden Mittelchen. Kaum eine Ansage – und deren gab es viele – in denen Paul nicht irgendwelche vernebelten Anekdötchen aus der Bandgeschichte zum Besten gab. So dankte…

  • Elvis Costello & The Imposters – Club Date: Live in Memphis

    Elvis Costello ist der Archetyp des songwritenden Rock’n’Rollers. Insofern sind große Hallen denkbar ungeeignet für seine Show: Dort verpufft die schneidende Schärfe seiner Gitarrenriffs ebenso wie die filigranen Zwischentöne seiner Texte. Insofern war es sicherlich die bestmögliche Wahl, diese Live-DVD in einem kleinen Club, dem Hi Tone Café in Memphis aufzunehmen. Die DVD ist zugleich…

  • Sine Star Project – Blue Born Earth Boy

    Peter J Croissant hat nicht nur einen interessanten Namen, (aus dessen Buchstaben er den Projektnamen zusammenwürfelte), sondern auch eine ebensolche Stimme. In ihrer oktavumspannend leichtfertigen Art klingt diese ein wenig so wie jene des legendären Van Der Graaf Generator-Sängers Peter Hamill (nur nicht so kräftig – Croissant intoniert eher zerbrechlich). Und VDGG sind dabei zufälligerweise…

  • Paal Flaata – Rain

    Auch wegen dieser Scheibe hätte man nicht unbedingt Midnight Choir auflösen müssen. Es steht aber natürlich zu vermuten, dass die norwegische Band nicht unbedingt aus musikalischen Gründen zerfallen ist. Und so bleibt sich Paal Flaata, die MC-Stimme, auch auf seiner zweiten Solo-CD insofern treu, als dass alle Qualitäten, die sich bislang in seiner Musik finden,…

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