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  • Smog – A River Ain’t Too Much To Love

    Mit Flüssen kennt sich Bill Callahan ja aus. Das gesamte neue Werk klingt wie eine Fortsetzung eines seiner besten Stücke, „The River Guard“ von „Knock Knock“ – nicht, was die Story betrifft, aber was die Stimmung und die musikalische Ausrichtung angeht. Den Rock’n’Roll-Modus seiner letzten Werke hat Callahan hier allerdings ausgeschaltet und sich dabei zurück…

  • Madsen – Madsen

    Sebastian Madsen und seine Jungs aus dem Wendland haben es tatsächlich geschafft, im mittlerweile doch ganz gut bestellten Feld deutschsprachiger Gitarrenmusik eine bislang noch nicht besetzte Nische auszumachen und zu beanspruchen: Die harte Rockmusik mit Pop-Appeal und Grungefaktor. Kein Wunder, dass den Herren gleich ein Major-Vertrag angedient wurde und sie im Vorprogramm der Wir sind…

  • The Seer – Arrival

    Alben wie diese machen es dem Rezensenten nicht ganz einfach. The Seer aus Ausgburg machen melodischen Folk-Rock. Seit 15 Jahren. Auf sieben Alben (und jetzt auch auf DVD). Und das machen sie solide und ohne großartige Qualitätsschwankungen. Nur: Worin sich jetzt dieses The Seer-Album von anderen unterscheidet, wird sich vermutlich nur Fans eröffnen, die das…

  • The Len Price 3 – Chinese Burn

    The Len Price 3 kommen aus Kent und legen mit dieser Scheibe ein nettes, kleines Beat-Brett hin. Es gibt eine grooooße Prise Kinks (nahe am Rip-Off, könnte man sagen), eine mittelgroße Portion Mersey Beat und ein gewisses Surf-Flair, dessen Herkunft zwar nicht so recht lokalisiert werden kann, was aber im Kontext durchaus Sinn macht. Ohne…

  • Leslie Woods And Dark Mountain Orchid – The Luxury Of Sin

    Bereits draußen aber dennoch unbedingt empfehlenswert ist diese, zweite CD von Leslie Woods aus Tennessee (der Glitterhouse freundlicherweise auch gleich noch das Debüt, „Velvet Sky“, beilegt). Am besten kann man Leslies Musik mit einer Aussage umschreiben, die sie selber traf: Dass es nämlich für sie hinderlich sei, die eigenen Wurzeln zu vergessen. In dem Fall…

  • The HaveNots – Nichts ist schwierig

    Dass die „Habenichtse“ aus Leicester in England kommen wundert – zumindest was den Namen angeht – ja nicht weiter: Das ist allerschönstes britisches Understatement, gewürzt mit einer Prise Arbeiterklassen-Flair. Musikalisch indes klingt das, was Liam Dullaghan und Sophia Marshall da machen, zunächst mal mehr nach Americana. Nicht umsonst wurde das Duo gleich nach Erscheinen des…

  • Coralie Clément, Kitty Hoff – 24.05.2005 – Köln, Gebäude 9

    Ein Bier ohne Samba Da waren die Augen wohl größer als der Bauch: Wegen einer zu geringen Nachfrage im Vorverkauf war das Konzert der kleinen Französin kurzfristig vom gediegeneren Stollwerck ins eher erdige Gebäude 9 verlegt worden. Für viele der dann doch sehr zahlreich eintrudelnden Gäste dürfte dieses ein einschneidendes Erlebnis gewesen sein, ist doch…

  • Belle And Sebastian – Push Barman To Open Old Wounds

    Alte Wunden öffnen – die sind schon gut! Welcher B&S-Fan käme schon auf die Idee, die EP- und Singles-Tracks als alte Wunden zu interpretieren? Ganz im Gegenteil: Da sich B&S auch immer als Singles-Band sahen und hier peinlich darauf achteten, nur exklusives Material zu verwursteln, waren die hier erstmals komplett versammelten Kleinode auch immer gesuchte…

  • Scout Niblett – Kidnapped By Neptune

    Ach so, das war es also, was die gute Scout Niblett uns seit ihrem Debüt-Album erklären wollte! Jetzt, auf der dritten Scheibe, die eigentlich unter ähnlichen Bedingungen entstand wie die bisherigen, versteht man auf einmal Frau Nibletts Lingo! Es gibt wieder schräg-agressiv-spinnerte Songs, vorgetragen mittels Stimme, Schlagzeug, Gitarre und diversen Zusatzinstrumenten – manchmal ein paar…

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