Hochspannung „Also, das war ja wohl das schlimmste Konzert dieser Tour“, meinte Gitarrist Jesse Wilder eher ernüchtert nach der Show…
Hochspannung „Also, das war ja wohl das schlimmste Konzert dieser Tour“, meinte Gitarrist Jesse Wilder eher ernüchtert nach der Show zum Tourbegleiter. Was war passiert? Nun, manchmal ist es ja – zumindest für den Zuschauer – nicht immer ganz ersichtlich, warum ein bestimmtes Konzert nun gerade so oder so verläuft. Und in diesem war irgendwie…
Ist das jetzt eigentlich die erste Chumbawamba-Scheibe, die kopiergeschützt ist und wissen die das überhaupt? Wir werden versuchen, es herauszubekommen und es entsprechend melden. Mal davon abgesehen bleibt auf dem neuesten Werk der effektivsten Musikanarchisten alles wie gehabt: Diverse kontrovers diskutierte Themen (Kunstraub im Irak, Eierschmeißerei, Bilderstürmerei etc. etc. – man muss eh das Booklet…
Noch anlässlich der letzten Nectarine-CD zeichneten sich ja erfreuliche Strukturen im doch sehr wirren Klang-Universum des Captain Beefheart-Fans Davy Henderson ab. Bei dieser neuen Scheibe ist jedoch Nomen wieder Omen – oder umgekehrt. Sicherlich hätte niemand ausgerechnet von den Citrusfrüchten eine eingängige Pop-Scheibe erwartet – aber doch zum Beispiel, dass über den Verlauf der CD…
Also, irgendwelche Gedanken darüber, dass sie eventuell klingen könnten, wie andere Bands, haben sich Young Heart Attack wahrlich nicht gemacht. Unterlegt von einer wohltemperierten Mischung aus Stooges, Led Zeppelin, AC/CD und sogar The Who-Sounds arbeiten sich Master-Shouter Chris Smith und Rock-Sirene Jennifer Stevens durch eine Mischung kruder, aber effektiv zusammengezimmerter Retro-Hits. Das machen viele. Nicht…
Was hat er denn jetzt, der gute Rusty Miller? Nun gut: Die neue CD kommt ohne Produzenten-Karussell aus und klingt – anders als der Vorgänger „Shiny Things“ – wie aus einem Guss. Aber was hat Rusty denn geritten, hier den Blues-Barden herauszukehren und ungefähr die Hälfte der Tracks mit traditionellem Flair zu verweben? Zugegeben ist…
Gerade in ihrer Anfangszeit waren die Rolling Stones – was das Herausbringen von obskuren Tonträgern (= Singles + EPs) betraf, noch wesentlich produktiver, als etwa die Beatles. Und so war es für den Stones-Fan immer schon schwierig, gewisse Lücken in der Plattensammlung zu schließen. Ein erster Versuch, dieses in den Griff zu bekommen, war z.B.…
Wer nicht genug Geld hat, sich die Scheiben aller momentan angesagten deutschen Acts zuzulegen und keinen besonderen Wert auf besondere Originalität, aber auf radiotauglichen Perfektionismus nicht verzichten kann, der möge zu dieser Scheibe greifen. Diese mittlerweile vierte oder fünfte Generation von jungen Musikanten hat gut aufgepasst, was die Altvorderen gemacht haben und dieses eifrig emuliert.…
Einen Riesenschritt nach vorne macht die New Yorker (genauer: Brooklyner) Combo Timesbold auf ihrer zweiten Scheibe. Hielt sich das Namenlose Debüt-Album noch ziemlich zurück, was erkennbare Songstrukturen oder ausgeformte Arrangements betrifft, und ergo ein wenig im Schwall der allgemeinen Slow-Core-Welle untergegangen ist, so ist der Zweitling namens „Eye Eye“ dagegen geradezu eine Americana-Operette geworden. Mit…
Wenn man bedenkt, dass der Franzose Dominique A bislang eher immer als Meister elektronischer Minimalismen galt, ist diese Scheibe quasi eine Art freundlicher Schlag ins Gesicht des Zuhörers. Nicht, dass es hier Punk gibt, aber zumindest überwältigende, orchestrale Arrangements, in denen Dominiques markanter Sprechgesang zuweilen beinahe wie Beiwerk wirkt. Das Aufeinandertreffen verschiedener Welten – klassisch…
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