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  • Lisa Germano – Französische Katzen und flüssige Schweine

    Man hatte die Hoffnung ja fast schon aufgegeben: Seit dem letzten Album von Lisa Germano, „Slide“ sind satte fünf Jahre ins Land gegangen und abgesehen von gelegentlichen Gastauftritten – z.B. als „Orchesterleiterin“ des „Eels Orchestra 2000“ machte sich die zierliche Querdenkerin in Sachen Songwriting ziemlich rar. Im Grunde genommen existierte sie musikgeschäftlich überhaupt nicht: Die…

  • Maria McKee – High Dive

    Als die ehemalige Lone Justice-Sängerin Maria McKee 1996 mit ihrem Album „Life Is Sweet“ (mit der Betonung auf „bittersweet“) antrat, war das für sie so eine Art Neu-Anfang. Bis dahin hatten die gewieften Strategen der Marketingabteilungen versucht, sie in ein gängiges Gebrauchsmuster-Schema zu packen – mit diversen Gaststars (Tom Petty, Robbie Robertson) auf ihren CDs,…

  • The National – Sad Songs For Dirty Lovers

    The National sind eine Truppe, die erst nach der Veröffentlichung des selbstbetitelten Debütalbums begannen, live zu spielen. Und so hört sich diese Scheibe auch in etwa an: Vielseitig, intelligent – vielleicht sogar ein bisserl verkopft, komplex und verspielt – nicht indes wild oder spontan. In dem Fall passt es aber, denn die traurigen Songs für…

  • One Bar Town – Say Me A Rosary

    Dass dieses erst die zweite Scheibe der dänisch-deutschen Combo mit dem Herzen in Amerika ist, kann man so wahrlich nicht heraushören. Denn das, was die Jungs hier fabrizieren klingt, als hätten sie schon seit mindestens 30 Jahren zusammengespielt. Im positiven, wie im negativen Sinne übrigens. Denn obwohl die Sache unglaublich ausgeschlafen und routiniert daherkommt, klingt…

  • Tony Joe White – Snakey

    Eine Tony Joe White-Scheibe ist eigentlich wie jede andere Tony Joe White-Scheibe auch. D.h.: Alle Fans werden begeistert sein, und alle anderen werden mit den Schultern zucken. Dabei muss man dem Altmeister zu Gute halten, dass er auch nach einer 30-jährigen Karriere immer noch eine ungestüme Energie an den Tag legt, die vielen seiner Altersgenossen…

  • Knife In The Water – Cut The Chord

    Ein gewisser Schnitt ist dieses Album schon. Auch wenn sich Aaron Blount und seine Gesangspartnerin in Crime Laura Krause nicht ganz vom vorwiegend Song- und Story-orientierten Material der Vergangenheit gelöst haben: Die „Western Drug Music“, wie die Band ihre Musik bezeichnet, schwebt dieses Mal auf einer anderen, beinahe kontemplativen Ebene. Strenge und teilweise eintönige Gitarren-…

  • David Todoran – Luck In This Life

    Das Geheimnis des Gelingens dieser Scheibe ist ein ganz einfaches: Anstatt krampfhaft zu versuchen, sich vom gewohnten poppigen Americana Ansatz seiner beiden Vorgänger-Alben zu lösen, schloss sich David mit den Soundtüflern der Berliner Band Dziuks Küche zusammen und ließ diesen zumindest so viel Freiraum wie sich selber auch. Während also Todorans Universum im wesentlichen erhalten…

  • Compilation – The Corner Of Bleecker And The Blues

    Die Ecke von Bleecker & The Blues ist eine imaginäre: Bleecker Street ist die Straße im Herzen des Greenwich Village, dort also, wo eine der vielen Wiegen unserer heutigen Musiklandschaft liegt – die natürlich mit dem Blues begann (dessen Baby ja dann der Rock’n’Roll war). Auf dieser Scheibe gibt’s nun den realen McCoy: Hier sind…

  • Ian McCulloch – Der Rutscherich

    Das neue Album von Bunnyman Ian McCulloch – erst sein zweites Werk unter eigenem Namen – heißt „Slideling“ – was wohl soviel bedeuten könnte wie „Rutscherich“. Was zum Teufel ist ein „Rutscherich“? „Ein ‚Rutscherich‘ ist jemand, der die metaphorische Rutsche des Lebens herunterrutscht. Es gibt auch einen Kletterich. Vielleicht nenne ich mein nächstes Album so.…

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