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  • Big John Bates & The Voodoo Dollz – 18.03.2003 – Köln, Underground

    Burlesque Grotesque Die Rockabilly-Show der etwas anderen Art boten Big John Bates & The Voodoo Dollz an diesem Abend im zunächst eher unauffällig ausgeleuchteten Underground zu Köln. Dabei fing alles ganz harmlos an. Zu Konzertbeginn verliefen sich gerade mal 10 hartgesottene Neugierige auf der Tanzfläche vor der Bühne. Die Vorgruppe, eine Rockabilly-Truppe aus dem Bergischen…

  • Howe Gelb – The Listener

    Platte der Woche KW 12/2003 Als hätten wir’s nicht schon immer gewusst: Howe Gelb (HOME kommt raus, wenn man HOWE spiegelt!) ist eigentlich Lou Reed. Oder jedenfalls seine Piano-Riffs sind es. Oder die von Duke Ellington oder Thelonius Monk. Und das in Dänemark. Beim Jazz. Man sieht also schon: Das ist im Prinzip eine typische…

  • Nicolai Dunger – Tranquil Isolation

    Nicolai Dunger ist so eine Art musikalisches Roulette-Spiel: Man weiß nie, wo die Kugel am Ende landen wird. Ähnelten die mit brüchiger Stimme vorgetragenen Songs des Schweden auf dem Debüt noch jenen seines amerikanischen Kollegen Elliott Smith, so klang er auf seinem Zweitling (treffend „Soul Rush“ geheißen) plötzlich nach Van Morrison. Auf dem dritten Album…

  • Joe Jackson Band – Volume IV

    Manchmal, so sagt Joe Jackson, müsse man auch mal zurückblicken, um nach vorne schauen zu können. In diesem Falle meint das, dass Joe diese neue Scheibe mit der Original-Besetzung der ursprünglichen Joe Jackson Band einspielte, die in den 80er Jahren drei Scheiben veröffentlichte (daher „Volume IV“). Die Idee erweist sich im Ergebnis als gar nicht…

  • Jeff Klein – Everybody Loves A Winner

    Also dafür, dass diese Scheibe ausgerechnet von dem eher schnieken Nashviller Songschmied Matthew Ryan produziert wurde, klingt sie ganz schön rauh und ungeschliffen. Jeff Klein errichtet sich sein Song-Imperium irgendwo im Niemandsland zwischen regulärem, traditionellem Songwriting und aufmüpfigem Schrammel-Alternative-Sound. Das kommt recht gut, denn anstatt eine Schiene totzureiten, tummelt sich Klein zwischen verschiedenen Polen, ohne…

  • Tri Continental – Let’s Play

    Irgendwie ist der Name dieser Band ja schon treffend gewählt: Auf dem dritten eigenen Album des Trios aus zumindest drei Kontinenten gibt es wieder mal eine kunterbunte Mischung von Stilen. Hielten sich die drei auf dem gemeinsamen Album mit Mary Coughlan, „Red Hot Blues“ noch halbwegs zurück, gibt es hier die volle Dröhnung. Und so…

  • Pre(e) – Pre(e)

    Das Projekt mit dem seltsamen Namen besteht aus den Songwritern Douglas Armour und Billy Davis (beide aus L.A.) sowie Sascha Steinfurth und Oli von den Hip Young Things. Diese erste EP ist stilistisch ziemlich uneinheitlich, jedoch zeichnet sich unterm Strich ab, wo Pre(e) wohl hin wollen. Zwischen elektronischem Gepluckere und diversen sinnfreien Instrumentals gibt es…

  • Eric Bibb – Natural Light

    Eric Bibb bearbeitet hingebungsvoll, aber ohne allzu großen Aufmerksamkeits-Faktor einen musikalischen Bereich der von einem gewissen „southern Flair“ durchzogen wird. Seine traditionell ausgerichteten Songs zwischen Folk, Blues und Gospel haben einen ordentlichen New Orleans-Touch, sein Blues kommt aus dem Delta und sein Folk ist durchsetzt mit creolischen Elementen und einer gewissen Soul-Note, die der Sache…

  • The Reverend Vince Anderson And His Love Choir – The 13th Apostel

    Wer sich hier in irgend einer Weise von dem Titel geblendet fühlt, sei gewarnt: Der Reverend aus New York ist nichts für schwache Nerven. „I’m tryin‘ to be an asshole, but I got Jesus in my head“ singt er da und vergrätzt alle aufrechten Katholen. Subtil ist er eben nicht, der Mann, der die Entwicklung…

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