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  • Tim Easton – Break Your Mother’s Heart

    Eigentlich heißt es in dem Text zu „Poor Poor LA“, dem ersten Track der neuen Tim Easton Scheibe, „You don’t have to break your mother’s heart to change the world“ – dennoch ist der kürzere, desolate Titel sehr zutreffend für diese Scheibe gewählt. Denn einmal abgesehen von der Musik – luftig leichtes Songwritertum zwischen Folk,…

  • Ashley Slater – Big Lounge

    Ashley Slater nimmt den Mund tatsächlich nicht zu voll: Seine Lounge ist so groß, dass ein ganzes Orchester darin Platz findet. Was der ausgebildete Posaunist, Jazz Liebhaber und Microgroove und FreakPower-Veteran hier macht, ist streckenweise bahnbrechend. Mittels moderner Beats, geschickt plazierter Samples aus allen möglichen Epochen und den schon angesprochenen Orchesterparts (vom Pariser Orchester Pére…

  • Ad Vanderveen – The Moment That Matters

    Es war nur eine Frage der Zeit, bis die Scheiben des schrulligen Holländers auch auf Blue Rose erscheinen würden. Zum einen spielte sich der Mann ja als begnadeter, vielseitiger und einfühlsamer Gitarrist bei den Live-Konzerten von Iain Matthews in die Herzen der Zuhörer, und zum anderen ist Vanderveen in Wirklichkeit Neil Young. Jedenfalls liegt er…

  • Tegan And Sara – Ehrlich und widerwärtig

    Das Bild, das man sich von eineiigen Zwillingen macht – also Leute, die absolut identisch aussehen, stets das Gleiche denken, tun und sagen und womöglich noch gleich gekleidet sind – trifft auf die kanadischen Schwestern Tegan And Sara nicht unbedingt zu. Gut – sie sind beide gleich groß (oder klein: Am liebsten möchte man sie…

  • Sons Of Jim Wayne – Die Ritter der Kokosnuss

    Das Jim Wayne Swingtett schläft – doch die Sons Of Jim Wayne ziehen hellwach durch die Lande. Ähnlich den Rittern der Kokosnuss tun sie quasi so, als wären sie eine Band und haben beachtlichen Erfolg damit. Und das ist erstaunlich genug, denn die Sons of Jim Wayne sind gerade mal Stefan Kullik und Bernd Uebelhöde…

  • Judy Niemack – Was ist Jazz?

    „Sängerin, Texterin, Professorin für Stimme“ heißt es auf der Visitenkarte von Judy Niemack. Und auf der ihres musikalischen und Lebens-Partners Jeanfrançois Prins steht: „Gitarre, Komposition, Musik-Erziehung“. Ist das nicht ein bisschen viel musikalischer Hochadel, fragt man sich unweigerlich, insbesondere dann, wenn es um den Bereich „klassischer Jazz“ geht wie in diesem Fall? Aber wie immer…

  • Friends Of Dean Martinez – Under The Waves

    So, so: Die Wüste liegt also unter Wasser. Nein – kein schlechter Witz, denn die Jungs um Steel-Guitar-Virtuoso Bill Elm klingen auf der neuen Scheibe wahrlich so, als könnten sie’s auch in der Tiefsee. Wieso, mag man sich fragen, sind sie nicht schon eher drauf gekommen? Denn zumindest live war das Ganze ja zuweilen schon…

  • Blue Rodeo – Palace Of Gold

    Es gibt viele Gründe dafür, warum Blue Rodeo schlicht die beste Americana Band überhaupt sind: 1. Sie kommen aus Kanada – brauchen sich ergo um Klischees und deren Folgen keine Sorgen zu machen. 2. Für Blue Rodeo haben die 70er soundtechnisch nie aufgehört. Auch auf dem neunten Album nicht. 3. Blue Rodeo bringen es fertig,…

  • Turin Brakes – Ether Song

    Ganz so ätherisch klingen die Sachen, die Olly Knight und Gale Paridjanian da auf ihrer zweiten Scheibe vorlegen, gar nicht. Allerdings auch nicht so sehr entfernt von dem, was sie auf ihrem Debüt bereits versuchten: Zeitgemäßen, handgemachten Pop auf vorwiegend akustischer Basis zu produzieren. Nachdem die beiden sich offensichtlich auch mental von dem Schlafzimmer verabschiedet…

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