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  • Tegan And Sara – Ehrlich und widerwärtig

    Das Bild, das man sich von eineiigen Zwillingen macht – also Leute, die absolut identisch aussehen, stets das Gleiche denken, tun und sagen und womöglich noch gleich gekleidet sind – trifft auf die kanadischen Schwestern Tegan And Sara nicht unbedingt zu. Gut – sie sind beide gleich groß (oder klein: Am liebsten möchte man sie…

  • Sons Of Jim Wayne – Die Ritter der Kokosnuss

    Das Jim Wayne Swingtett schläft – doch die Sons Of Jim Wayne ziehen hellwach durch die Lande. Ähnlich den Rittern der Kokosnuss tun sie quasi so, als wären sie eine Band und haben beachtlichen Erfolg damit. Und das ist erstaunlich genug, denn die Sons of Jim Wayne sind gerade mal Stefan Kullik und Bernd Uebelhöde…

  • Judy Niemack – Was ist Jazz?

    „Sängerin, Texterin, Professorin für Stimme“ heißt es auf der Visitenkarte von Judy Niemack. Und auf der ihres musikalischen und Lebens-Partners Jeanfrançois Prins steht: „Gitarre, Komposition, Musik-Erziehung“. Ist das nicht ein bisschen viel musikalischer Hochadel, fragt man sich unweigerlich, insbesondere dann, wenn es um den Bereich „klassischer Jazz“ geht wie in diesem Fall? Aber wie immer…

  • Friends Of Dean Martinez – Under The Waves

    So, so: Die Wüste liegt also unter Wasser. Nein – kein schlechter Witz, denn die Jungs um Steel-Guitar-Virtuoso Bill Elm klingen auf der neuen Scheibe wahrlich so, als könnten sie’s auch in der Tiefsee. Wieso, mag man sich fragen, sind sie nicht schon eher drauf gekommen? Denn zumindest live war das Ganze ja zuweilen schon…

  • Blue Rodeo – Palace Of Gold

    Es gibt viele Gründe dafür, warum Blue Rodeo schlicht die beste Americana Band überhaupt sind: 1. Sie kommen aus Kanada – brauchen sich ergo um Klischees und deren Folgen keine Sorgen zu machen. 2. Für Blue Rodeo haben die 70er soundtechnisch nie aufgehört. Auch auf dem neunten Album nicht. 3. Blue Rodeo bringen es fertig,…

  • Turin Brakes – Ether Song

    Ganz so ätherisch klingen die Sachen, die Olly Knight und Gale Paridjanian da auf ihrer zweiten Scheibe vorlegen, gar nicht. Allerdings auch nicht so sehr entfernt von dem, was sie auf ihrem Debüt bereits versuchten: Zeitgemäßen, handgemachten Pop auf vorwiegend akustischer Basis zu produzieren. Nachdem die beiden sich offensichtlich auch mental von dem Schlafzimmer verabschiedet…

  • Midnight Choir – Waiting For The Bricks To Fall

    Ehrlich gesagt, klingt die neue Midnight Choir-Scheibe so, als seien die Backsteine bereits gefallen. So konsequent schwermütig und tiefgründig melancholisch waren die drei Jungs mit Drummer bislang noch nie. Die Betonung liegt hierbei allerdings auf dem Attribut „konsequent“ – denn Al DeLeoner & Co. haben ja schließlich auch niemals vorgegeben, Frohnaturen zu sein. Und so…

  • Anders Parker – Songs In A Northern Key

    Das ist schlicht die beste Varnaline-Scheibe, die es nie gegeben hat. Anders Parker, der stämmige Anführer der rührigen Independent Combo war irgendwo im Norden von Vermont eingeschneit und musste fast alles auf der Scheibe selber machen – was so nicht geplant war. Dass dies aber ein glücklicher Zufall war, zeigt sich schon alleine daran, dass…

  • Barbara Morgenstern – Nichts muss

    Nun gut – es ist ihre Entscheidung. Aber warum muss diese Scheibe – Trademark-Sound und elektronisches Gefrickel hin oder her, denn bloß so klingen, als sei sie schlicht und ergreifend defekt? Ständig nerven kleine digitale Aussetzer oder Knipsgeräusche, die offensichtlich daher rühren, dass viel mit der Harddisk herumgefuhrwerkt wurde. Musikalisch gibt’s die mittlerweile tatsächlich zum…

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