Man muss ja immer skeptisch sein, wenn man von der Verquickung „frenetischer Punk Energie“ und „den essentiellen Qualitäten des Bluegrass“…
Man muss ja immer skeptisch sein, wenn man von der Verquickung „frenetischer Punk Energie“ und „den essentiellen Qualitäten des Bluegrass“ liest. Jennie Benford und Jim Krewson mögen ja auf der Bühne wer-weiß-für-welche Shows hinlegen und ein traditionell ausgerichtetes Bluegrass-Publikum ebenso begeistern können wie jüngere Leute. Auf der Scheibe jedoch gibt es nicht mehr oder weniger…
Unauffälliger geht es nicht mehr: Hinter dem Namen Eyes Adrift verbirgt sich ein gutes Jahrzehnt geballter Rock-Kompetenz: Curt Kirkwood – der ehemalige Vorsitzende der Meat Puppets – und Krist Novoselic, seines Zeichens Bassist bei Nirvana – kannten sich schon von den Touren, die sie Anfang der 90er mit ihren jeweiligen Bands bestritten hatten und Drummer…
Es scheint so, als habe Hellmut Hattler mit dem zweiten Album unter dem Projekt-Titel Hattler den Kraan-Nimbus ein wenig von sich abgeschüttelt. Überwogen zum Beispiel auf dem letzten Album, „No Eats Yes“ noch die nervösen, fusion-geschwängerten Instrumentals, sind es dieses Mal die intelligent gemachten, von den Sängerinnen Sandy Wollasch, Maya Singh und Mkechi Mbakwe vorgetragenen…
Intensivstation Laura Nyro – Kate Bush – Tori Amos – Vanessa Carlton – stellen wir ruhig mal mutig diese Damen zueinander in Beziehung (und lassen wir Fiona Apple außen vor – das passte nämlich nicht wirklich)! Denn wie schon ihre Vorgängerinnen sitzt Vanessa Carlton am Piano und singt mit gewöhnungsbedürftig hoher Stimme zuweilen seltsam anmutende,…
Das Konzept dieser Robert-Wilson-Produktion des Bühnenstückes POEtry am Hamburger Thalia-Theater ist mindestens genauso interessant wie das Ergebnis: In den Liner Notes stellt Lou Reed Überlegungen an, die eine recht erstaunliche, aber letztlich logische Beziehung des Autors Edgar Allen Poe für unsere Zeiten herstellen. Reed geht so weit, Poe als „Vater von Hubert Selby und William…
Das ist also Will Oldhams Politik der ruhigen Hand! Ganz unaufgeregt, absolut minimal und fast ganz akustisch gehalten, singt sich Prince Billy hier mit Unterstützung der in diesem Zusammenhang doch sehr prägenden Sängerin Marty durch 10 kurze Songs, die mit zum Verletzlichsten und Zerbrechlichsten gehören, das Will bislang zustande gebracht hat. (Und das will schon…
Rya ist ein junges, unbefangenes Ding, die (oder das?) in einer musikalischen Traumwelt irgendwo zwischen Science Fiction Pop, futuristischen Azteken-Tempeln und seifenblasigen Zwergenjungen herumfliegt. Der naive Charme der doch recht spinnerten, esoterisch verbrämten Texte um tanzende Planeten und Kobold Häuser kommt wohl daher, dass Rya ursprünglich aus dem russischen kommt, und so etwas eben dabei…
Wir kommen nun zu einem der sicherlich seltsamsten Projekte, die jemals die Rockmusik bereichert haben: Fleetwood Macs Doppel-Album „Tusk“, nämlich. In der Version von Camper Van Beethoven. Jawohl: David Lowery und seine Kumpels spielen komplett die legendäre Scheibe (die zumindest in dieser Version wesentlich aufregender erscheint, als zum Beispiel „Rumors“) ein. Wie ist so was…
Dieses Mal nehmen uns Rosie & Co mit auf eine musikalische Reise ins Morgenland – natürlich per Schiff, denn die maritimen Vorlieben hat die Band auch mit „Dark Island“ nicht aufgegeben. Und so zirpen denn wieder die Casios, prusten die Trompeten, pluckern die Synthesizer und stolpern die Trommeln monophon durch die Klangwundertüten, die Pram produzieren.…
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