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  • Chris Mills – The Silver Line

    Dass Chris Mills aus Chicago kommt, hätte man nun nicht unbedingt vermutet. Denn der Mann, der seine Hörner offensichtlich bereits in mehreren musikalischen Projekten abgestoßen hat (u.a. als Support von Wilco, Willie Nelson oder Nick Lowe), legt hier ein reifes, durchdachtes, abwechslungsreiches und spannendes Gitarren-Pop Album vor. Um es mal in Worte zu kleiden: Wenn…

  • Madrugada – Schmutzige Wurzeln

    „Grit“ heißt das neue Album der Norweger Madrugada. Grit heißt übersetzt a) grober Sand, Kies%3B b) Mut, Entschlossenheit, Mumm%3B c) Haferschrot, Grütze und c) knirschen, mahlen. Aber: Kommt man bei einer norwegischen Band, deren Namen aus dem spanischen kommt und sich übersetzen lässt mit „die Stunde vor dem Sonnenaufgang“, mit bloßen Übersetzungen weiter? Wahrscheinlich nicht.…

  • Neko Case – Alone & Forsaken

    Dafür, das Neko Case erst mit „Blacklisted”, ihrer dritten CD unter eigenem Namen, auch offiziell bei uns reüssiert, hat sie bereits ein beachtliches Resümee vorzuweisen. Im Schnelldurchgang: Mit 15 zog sie von zu Hause weg, mit 18 begann sie in diversen Punk Bands zu trommeln – dann, während ihrer Studienzeit in Kanada – sang sie…

  • Zita Swoon – Das Leben im Bauch des Wolfes

    „Life = A Sexy Sanctuary“ heißt die neue Scheibe der belgischen Querdenker-Combo Zita Swoon. Das Cover zeigt einen satten, grinsenden Wolf, in dessen Magen sich zwei gerade gefressene Kaninchen küssen. Das wirft natürlich ein ganz eigenes Licht auf den Begriff „Sanctuary“ – der in diesem Zusammenhang nur mit „Zufluchtsort“ übersetzt werden kann. Doch Zita Swoon…

  • Sigur Ros – Reden ist Schweigen und Silber ist Gold

    Sigur Ros – und das muss nun wirklich selbst der letzte Hinterwäldler mittlerweile mitbekommen haben – sind keine Band wie jede andere. Nicht nur, weil sie aus Island kommen, sondern wohl vor allen Dingen gerade deswegen. Die neue CD „()“ hat weder Titel, noch wirkliche Texte noch aussagekräftiges Artwork. Das muss man sich erst mal…

  • The Reel And Soul Association – The Reel And Soul Association

    Noch eine Soul-Scheibe – aber so eine mit Limonenspritzer. Denn was hier gemacht wurde, sucht seinesgleichen: Eine illustre Versammlung renommierter Musikanten (darunter Thea Gilmore oder Robbie McIntosh) findet sich zusammen, um die entsprechenden Tracks – von „Inner City Blues“ über „Get Ready“ bis hin zu „Green Onions“ aus dem gewohnten musikalischen (und sozialen) Umfeld zu…

  • Simian – We Are Your Friends

    Moment mal! Auf ihrem Debüt Album „Chemistry Is What We Are“ überraschten Simian aus Manchester mit einem geschlossenen Konzept, großartigen Ansätzen und einer wilden Mischung aus Stilen und Ideen, die vom bloßen Krach bis zum gelungenen Pop-Song reichten. Damals versprachen sie uns, unberechenbar zu bleiben und das Konzept voranzutreiben. Was uns nun aber auf der…

  • Danny Barnes & Thee Old Codgers – Things I Done Wrong

    Danny Barnes dürfte Insidern noch als Frontmann der legendären Bad Livers geläufig sein – jener Truppe also, die den Bluegrass und den Punk zuweilen mit dem Holzhammer zusammenschmiedeten. Auf diesem neuen Projekt geht Barnes andere Wege. Zwar ist aus dem Banjo-Virtuosen immer noch kein traditioneller Folkie geworden – das wäre ja auch Devolution – jedoch…

  • Elk City – Hold Tight The Ropes

    Dieses Trio aus New York sitzt soundtechnisch ziemlich unentschlossen zwischen gleich mehreren Stühlen: Da gibt’s 80er Jahre Gitarren-Pop-Ästhetik im Sinne von Concrete Blonde, Power-Alt-Pop im Breeders-Stil mit übersteuerten Gitarren und viel Krach, Blondie-mäßige Melodielinien und atmosphärischen Depri-Sound im Sinne von New Wave. Die wechselweise oder im Duett von Gitarrist Peter Langland-Hassan oder Bassistin Renee Lobue…

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