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  • Pale Blue Eyes – Souvenirs

    Das britische Trio Pale Blue Eyes macht psychedelischen Gitarrenpop. Damit ist ja erst mal alles gesagt. Es geht dann nur noch darum, genauer zu beschreiben, welchem Sub-Genre sich das Ehepaar Lucy und Matt Board und Bassist Aubrey Simpson verschrieben haben. Und das ist dann eine zeitgemäße Up-Tempo-Variante eher europäischer Prägung, denn PBE verzichten darauf, wie…

  • Stella Donnelly – Die Muskeln der Musik

    Als die Australierin Stella Donnelly 2019 ihr Debüt-Album „Beware Of The Dogs“ herausbrachte, war die Welt ja noch wesentlich überschaubarer als heute, wo sich die Krisen ja geradezu kumulativ stapeln. Dennoch nahm Stella schon damals kein Blatt vor den Mund und widmete sich in ihrem musikalisch erstaunlich effektiv auf Indie-Pop gepolten Singer/Songwriter-Setting Themen wie der…

  • The Moon Is No Door – Tiny Moment

    Platte der Woche KW 34/2022 Auf dem Debüt ihres neuen Bandprojektes The Moon Is No Door nähert sich die Berliner Komponistin, Sängerin und experimentelle Elektronik-Spezialistin Stepha Schweiger der Musik von einer ganz anderen Seite als bisher. Bekannt wurde Stepha nämlich als Musiktheater-Spezialistin und avantgardistische Solo-Künstlerin im Bereich der Elektronik. Zuletzt stieß sie dabei Beispiel auf…

  • Melting Palms – Noise Between The Shades

    Das Quintett Melting Palms zählt bei Kennern ja als Hamburgs lauteste Band. Das kann man natürlich zu Hause ohne tolerante Nachbarn nicht ohne Weiteres ausprobieren – aber angesichts der ganzen Feedbacks, Overdrives und Powerchords, die Melting Palms auf ihrem zweiten Album „Noise Between The Shades“ auffahren, ist das gerne zu glauben. Tatsächlich sagen Melting Palms…

  • Ezra Furman – All Of Us Flames

    Auf seinem neuen Album lässt sich Ezra Furman nun als „she“ ausloben, nachdem er sich zuvor schlicht mit dem Tag „queer“ zufrieden gegeben hat. Nun ja: Bemerkbar macht sich das allerdings nur inhaltlich – denn „All Of Us Flames“ ist eine im Angesicht der Pandemie verfasste, bemerkenswert persönliche Songsammlung geworden – und gipfelt in den…

  • Amanda Shires – Take It Like A Man

    Die aktuelle Bio der Songwriterin und Violinistin Amanda Shires bringt es auf den Punkt, wenn sie sagt, dass ihr autobiographisches siebtes Album so anders ist als alles, was sie zuvor gemacht hat und dass es klinge, als sei es ihr Debüt. Das liegt weniger daran, dass „Take It Like A Man“ rockiger oder poppiger geraten…

  • Bret McKenzie – Songs Without Jokes

    Dass das Solo-Debüt des Neuseeländers „Songs Without Jokes“ heißt, hat einen ganz einfachen Grund: Zusammen mit seinem Partner Jemaine Clement bildet der Multiinstrumentalist das Musik-Comedy-Duo Flight Of The Concords – und auch seine anderen musikalischen Exploitationen – wie z.B. Musik für die Muppet-Show oder die Simpsons zeichneten sich ja nicht eben durch besondere Ernsthaftigkeit aus.…

  • Kaitlyn Aurelia Smith – Let’s Turn It Into Sound

    Was sofort auffällt, ist der Umstand, dass das neunte Album der in L.A. lebenden Klangkünstlerin Kaitlyn Aurelia Smith deutlich gelöster und heiterer daherkommt, als viele ihrer vorherigen, streng durchkonzipierten Klanginstallationen. Nun – streng durchkonzipiert ist auch das neue Werk (zumindest auf der inhaltlichen Ebene) – aber es ist auf der musikalischen Seite eben auch verspielter…

  • Valerie June – Under Cover

    Es gibt ja so einige Gründe, Songs zu covern. Welchen davon sich Valerie June für ihre Sammlung „Under Cover“ ausgesucht hat, ist leicht herauszuhören: Offensichtlich sind das nämlich ihre Lieblingssongs. Wie sonst wohl, könnte man auf die Idee kommen, sich Tracks wie John Lennons „Imagine“, Mazzy Stars „Fade Into You“ oder Nick Drakes „Pink Moon“…

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