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  • David Gray, Cousteau – 26.06.2001 – Köln, E-Werk

    Grandioses Mittelmaß Das war schon eine seltsame Kombination: Cousteau, die neue, elegante Tendresse-Kapelle des denkenden Mannes und David Gray, der breitflächige Melassen-Songwriter für die Massen. Ob das wohl gutgehen konnte? Wie man’s nimmt. Das E-Werk war trotz des angenehmen Sommerwetters pünktlich gut gefüllt. Als dann Cousteau den Set eröffneten, überraschte zunächst einmal die wohltemperierte Lautstärke.…

  • Luke Haines – The Oliver Twist Manifesto

    Zum 10-jährigen Bestehen rollt eine ganze VÖ-Welle des Hut Labels über uns hinweg. Luke Haines – der erst soeben mit seinem Soundtrack zu „Christy Mairy’s Own Dounble Entry“ reüssierte, legt nun auch ein „normales“ Solo-Album vor (einige – allerdings abgweandelte – Überschneidungen inklusive). Dieses ist witzigerweise weniger Auteurs-ähnlich als der Soundtrack. Es finden sich hier…

  • Seafruit – I Feel A Bit Normal Today

    Auf dem Cover tummeln sich lustige Strichmännchen, die sich mittels ungelenker Schriftblasen offenbaren. So ähnlich klingt auch die Musik: Fröhlich und für englische Verhältnisse geradezu unbeschwert. Und das, obwohl Geoff Barradale und seine Mannen ausgerechnet aus Sheffield kommen. Die Musik der Seafruits ist angesiedelt zwischen Glamrock und Brit-Pop, aber mit jeder Menge Kirmes dazwischen –…

  • Big In Iowa – Green Pop

    Die flächendeckenden Jungs um Bob Burns haben auf ihrer neuen CD einen großen Schritt raus aus der Beliebigkeit ähnlicher Bar-Room-Bands getan. Beschied man sich auf der letzten Scheibe noch auf das nachkauen üblicher Standards, schielt man auf der neuen Scheibe – trotz des gleichen Power-Levels – in Richtung Pop. Nicht unschuldig daran ist sicherlich Produzent…

  • Boxharp – The Tailored Soldier

    Boxharp ist eine Reinkarnation von Mike Taylor, der letztlich bereits mit dem Band-Projekt Cour & Spark reüssierte. Das Prinzip war: Vier herkömmlich produzierte Tracks und vier Soundcollagen mit Naturgeräuschen zu einer Art Country & Western Symphonie zu verquicken. Das Ergebnis kann sich – trotz einiger spröder Längen – im Prinzip hören lassen. Es wirken viele…

  • Rob – Don’t Kill

    Rob ist ein Franzose, der auf dem kultigen Franko-Label Source nun eine ganz und gar verwirrende, aber irgendwie charmante beinahe-Instrumental-CD vorlegt. Rob’s Vorliebe scheinen käsige 70er-Jahre Soundtracks zu sein. Der Sound der Tracks ist betont trashig und unmodern gehalten und die melodieführenden Instrumente sind eher organischer, als elektronischer Natur. Der frankophile Touch der Stücke –…

  • Kings Of Convenience – 18.06.2001 – Köln, Prime Club

    Bridge over Troubled Water Warum sie sich denn Kings Of Convenience nennten, wollten wir beim Interview weiland von Erlend & Eirik aus Nowegen wissen. Das wäre an diesem Abend klar geworden: Auf der Bühne des Prime Club stand nämlich außer zwei Mikroständern nix. Die Kings Of Convenience machen ernst und spielen pur und akustisch vor…

  • Iggy Pop – Beat ‚Em Up

    Manche Leute weigern sich einfach, in Würde alt zu werden. Iggy’s neue Scheibe geht los, als haben die Stooges nie aufgehört zu spielen. Wüste, übersteuerte Drums, beinharte Gitarren, dazu Iggy’s herausfordernd energiereicher Gesang. Klasse – so was funktioniert über weite Strecken auch ohne Song (wie in diesem Fall). Ab und an gibt’s dann eine rätselhafte…

  • Mark Lanegan – Field Songs

    Mark Lanegan hat die Screaming Trees nun endgültig ad acta gelegt. Damit wurde der Weg frei für ein Projekt, was er wohl schon längere Zeit mit sich herumtrug. Wo die Vorgänger noch den Blues in weiten Teilen ausloteten, entwickelt Lanegan auf „Field Songs“ ein Konzept für neuzeitlichen Folk. Allerdings ohne romantische Verklärung und auch mit…

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