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  • Höst – The Damage Suite

    Diese Scheibe klingt ungefähr so, wie man sich das vorstellt: Midnight Choir’s Al De Leoner bastelt halb akustische / halb elektronische, atmosphärische Instrumental-Tracks und schickt diese zum „Finish“ an Chris Eckman von den Walkabouts. Dieser veredelt die Stücke dann durch Environmental Recordings. Das ist als Experiment zu sehen und kommt auch so rüber. Sowohl Al…

  • Trilok Gurtu – The Beat Of Love

    Daß dieses Album auf Universal Jazz bzw. als World Music Album angeboten wird, ist ein bißerl irreführend. Denn obwohl Triok Gurtu aus Indien stammt und auch viele originäre Töne zu hören sind, ist dies kein Entwicklungshilfeprojekt oder gar eine eklektische Spielerei, sondern ein vergleichsweise modernes Pop-Album. Dafür sorgen neben der sauberen und transparenten Produktion annehmbare…

  • Over The Rhine – Somewhere over the Rhine

    Da ein solcher Name hierzulande doch zu Mißverständnissen führen könnte: Over The Rhine – das sind Karin Bergquist und Linford Detweiler – kommen aus Cincinnati, Ohio. „Over The Rhine“ war eine Redewendung deutscher Einwanderer, wenn es darum ging, einen entsprechend benannten Stadtteil dortselbst aufzusuchen. Für Kölner Berufspendler hat der Begriff ja eine etwas andere Bedeutung.…

  • His Name Is Alive – Someday My Blues Will Cover The Earth

    Wieso hat das denn bloß so lange gedauert? Lovetta Pippen gehörte zu jenem ominösen Gospel-Chor, der auf dem ’96er Album „Stars On E.S.P.“ zum ersten mal auftauchte. Auf der neuen Scheibe hat HNIA Mastermind Warn Defever ihre Stimme nun ganz in den Mittelpunkt gestellt. Da er selber ja nun nicht unbedingt ein Sänger vor dem…

  • Hugh Cornwell – HiFi

    Das ist eine neue Stranglers-Scheibe – egal ob da nun J.J. Burnell mitspielt oder nicht. Die Stimme von den Stranglers war ja immer schon eher Hugh Cornwell. Auf dieser Scheibe tummelt sich Cornwell auf jenen poppigen Gefilden, auf denen die Stranglers bereits seit „Aural Sculpture“ wandelten. Nur bringt Cornwell heutzutage so was organischer und wesentlich…

  • John Hermann – Smiling Assassin

    John Hermann ist der Keyboard-Spieler von Widespread Panic aus Athens (bei uns vielleicht noch bekannt durch das Brute Proejekt mit Vic Chesnutt). Auf dieser Scheibe spielen Keyboards jedoch nur eine untergeordnete Rolle. Es gibt tradtionellen, jedoch gut ausgereiften und mit guten Songs angereicherten Americana-Rock. Diverse Kollegen, darunter Cary Hudson von Blue Mountain tragen ihr Scherflein…

  • Kelly Joe Phelbs – Sky Like A Broken Clock

    Auf seiner vierten CD macht der akustische Slide-Virtuoso Kelly Joe Phelps eher in Richtung Song und Folk als Blues – und das tut seinem Oeuvre richtig gut, da Phelps eh ein ziemlich guter Geschichtenerzähler ist. Unterstützt wird er diesmal – auch rein akustisch – von Barry Taylor am Baß (Tom Waits) und Billy Conway an…

  • Vivid – Der Knopf für Alles

    Vivid sind schon etwas besonderes: Eine englisch singende, deutsche Rockband, die es fertig bringt, auf demselben Label die dritte Scheibe zu veröffentlichen. Das hat schon etwas mit Qualität, Ideenreichtum und Vielseitigkeit zu tun. Die neue Single, „Smash“, z.B. klingt nun nach allem Möglichen, bloß nicht nach dem, was man bisher von Vivid gewohnt war. „Es…

  • Robert Cray – Just do it!

    Wenn man, wie Robert Cray, auf seinem Gebiet (dem Blues) eigentlich alles schon gemacht hat, alles erreicht hat und mit jedem zusammengespielt hat, dann kann man die Sache natürlich auch gelassen angehen. Sein neues Album, „Shoulda been Home“ knüpft da an, wo sein letztes „Take Your Shoes Off“ aufhörte. Es gibt eine ungemein relaxte (und…

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