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  • Robin DiMaggio – Blue Planet

    Favored Nations ist das Label von Steve Vai. Insofern verwundert es nicht, daß dort beinahe komische Veröffentlichungen passieren. Wie z.B. vorliegende: Eine eigenartige World-Musik-Scheibe mit klagendem orientalischen Gesang, auralen Seifenblasen, Rap-Passagen und Toto’s „Africa“ als zentralem Track. Toto? Ach ja: Die spielen auch fast alle mit. Die Scheibe scheint bedeutungsschwanger gemeint zu sein, ist jedoch…

  • Christina Lux – Pure Love

    Auf ihrem neuen Album macht Christina Lux ihre Sache im wesentlichen besser als auf dem Vorgänger „Little Luxurie“. Da gibt es nämlich neben ihren Markenzeichen-Live-Tracks diesmal auch zwei produzierte Tracks – „Shelter“ und „Believe“, die etwas über den Tellerand des Jazz-Songs in Richtung Pop herauslugen. Die Live Tracks – zumeist aus ihrem „Hausclub“, dem Kölner…

  • Chris Whitley – Countdown to Simplicity

    Das neue Album von Chris Whitley heißt „Rocket House“. Wer dem allerdings irgendwelche Bedeutung zumessen wollte, kann sich das sparen. „Der Titel kommt von einer Zeichnung, die meine Tochter Trixie machte“, erläutert Chris dies. Inhaltlich habe dies gar nichts zu bedeuten, denn diese neue Scheibe – die erste produzierte seit langer Zeit pragmatischen Schmachtens mit…

  • Mary Gauthier – When you suck, you know you suck!

    Wenn man sich die Bio von Mary Gauthier so anschaut, dann enthält diese alles mögliche – vom durchgebrannten Teenager über den Punk-Freak via Philosophie-Studium zur erfolgreichen Restaurant-Besitzerin. Nur einen Hinweis auf eine musikalische Laufbahn läßt sich nicht finden. „Ich weiß“, wiegelt Mary ab, „hört sich alles irgendwie Rückwärts an, nicht wahr? Ich mache professionell erst…

  • Punchy – Just My Type

    Was soll man von einer Band halten, deren Songwriter Fritz Beer heißt? Immerhin: Der Mann wird der Reputation seines Namens gerecht und liefert deftige musikalische Hausmannskost. Zum Glück weiß er aber wie das geht. Das in Austin beheimatete Quartett liefert Roots-Rock vom feinsten, mit vielen potentiellen Hits und jeder Menge Power. Auch einige schöne, countryeske…

  • Munkafust – Down For Days

    Wer wissen möchte, wo der Name Munkafust herrührt, dem sei das Interview-Video auf der Enhanced CD empfohlen (Obacht: Es spielt trotz Fehlermeldung, wenn man auf die richtige Datei verweist). Nicht daß man dann klüger wäre, denn die Jungs verzetteln sich diesbezüglich ganz schön. Munkafust spielen knackigen College-Alternative-Power-Pop mit Ska-Anleihen – ganz das also, was z.Z.…

  • Blake Babies – God Bless The Blake Babies

    Die Blake Babies waren ja ursprünglich eh der Nukleus, aus dem John Poole Strohm und Juliana Hatfield hervorgegangen sind. Aufgelöst hatten sie sich ja auch nie richtig. Insofern macht es also Sinn, sich dann wieder zusammenzufinden – zusammen mit ein Paar Freunden wie z.B. Evan Dando (der einen Song mit Ben Lee für dieses Album…

  • Jackie Leven – Das Leben ist ein langer dunkler Whisky

    Gleich das Wichtigste vorweg: Jackie Leven hat jetzt eine eigene Whisky-Marke namens „Leven’s Lament“. Das ist für einen Schotten ungefähr so wie ein Wunsch-Kennzeichen mit Klopapierhülle. Wenn man weiß, daß Jackie in seiner Jugend in der Whisky-Brennerei Haig gearbeitet hat, kommt das aber nicht von ungefähr. „Ich habe da diese Company namens MacDuff gefunden, die…

  • Dave Navarro – Trust No One

    Witzigerweise weist der obligate Sticker auf dem Solo-Debüt Herrn Navarro als Gitarristen von Jane’s Addiction aus und unterschlägt die Chili Peppers vollkommen. Omen oder Marketing Glitch? Denn Dave geht auf diesem Album – alle musikalischen Variantenreichtum inklusive eher weiter in Richtung erster Band. Daneben outet sich Dave als Songwriter – aber nicht von der Lagefeuerigen…

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