Der Name Jeb Loy Nichols wird nun nicht unbedingt jedem etwas sagen, denn unter eigenem Namen ist „Just What Time…
Der Name Jeb Loy Nichols wird nun nicht unbedingt jedem etwas sagen, denn unter eigenem Namen ist „Just What Time It Is“ dies die erste offizielle Veröffentlichung bei uns. Dabei hat der Mann doch bereits einiges vorzuweisen: Seit den 80ern machte Nichols mit seiner damaligen Band, den Fellow Travellers auf sich aufmerksam. Deren einzigartige Verbindung…
Noch bei der letzten Scheibe mußte man The Sea And The Cake vorwerfen, daß sie sich – nicht nur wegen der Beteiligung John McEntire’s – doch ziemlich nach Tortoise anhörten. Das ist zwar ansatzweise immer noch so, allerdings hat man sich mit „Oui“ weiträumig geöffnet. Die Betonung der Gesangsparts etwa, sorgt für eine deutliche Auflockerung…
Der Trend zum zweiten Job nimmt zu. Auch unter Musikern. Und so finden wir in diesem Projekt dann den twah!-Label-vorsitzenden Kent Nielsen und den Hitchin‘ Post Gitarristen Stefan Klazetka. Allerdings passiert auf dieser Scheibe dann doch mehr, als das Vorurteil vermuten läßt. One Bar Town sind kantiger als das, was man von twah! und auch…
Kurt Kreikenbom ist die graue Eminenz der Kölner Melancholiker-Fraktion. Insofern ist es nicht verwunderlich, daß sein erstes klangtechnisches Lebenszeichen seit der seligen Furthurs CD nicht eben eine Sammlung von Mitklatsch-Partyknallern geworden ist. Doch stille Wasser trüben ja bekanntlich ziemlich. So haben die 4 Tracks auf dieser EP (auf Tour in New York eingespielt) neben erheblicher…
Casino heißt eine neue, junge Band aus Köln, die mit sich ebendort mit sehnsüchtig erwarteten Demo-Tonträgern und umjubelten Headliner-Auftritten bereits einen gewissen Namen gemacht hat. Geboten wird – wie des öfteren in Köln – Brit-Pop. Mit Liebe zum Detail, ordentlichem Sound (Chris von Rautenkranz) und akzeptablem Songmaterial rackern sich die Jungs recht ordentlich ab. Die…
Die neue CD der Willard Grant Conspiracy heißt „Everything Is Fine“. Wer nun die schwermütige, melancholische und düstere Musik der Gruppierung um Paul Austin und Robert Fisher über die Jahre verfolgt hat, stutzt hier ein bißerl. Wieso ist denn plötzlich alles „fein“? „Das ist eine Redewendung, die ich sehr häufig verwende“, erklärt Sänger Robert Fisher,…
Eine schöne Überraschung das: Auf dem eher für schräge Töne bekannten Wija Label erscheint eine Scheibe, die eine wohltuende Oase im hektischen Veröffentlichungsgetummel darstellt. Das Trio Whistler (allen voran Frontfrau Kerry Shaw) machen wohltuend simplen, vorzugweise akustisch orientierten Folk-Pop-Rock. Wichtig ist hierbei die Betonung des „Pop“-Elementes, denn Whistler sind keine Flötenwürger und Dudelsackfetischisten, sondern setzen…
Nachdem die eine Hälfte von Ride unter Andy Bell zunächst mit Hurricane #1 explodierte, dann versumpfte und dann als Oasis-Statisten versackte, kommt nun die andere Hälfte als The Animal House zurück. Das Resultat ist eine gut produzierte, abwechslungsreiche Brit Rock Scheibe mit dem, was der Engländer als „Chip on the shoulder“ bezeichnet. Diese Scheibe brauchte…
„Diese Platte dürfte für einige Leute eine ziemliche Überraschung sein“, meint Grant McLennan während sich Robert Foster gerade die Nase pudert. In der Tat: Wer hätte nach all den Andeutungen und dem Hin und Her der letzten Jahre noch ernsthaft mit einem neuen Go-Betweens Album gerechnet? Und dann auch noch mit solch einem. Denn auf…
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