„The Hot Rock“ heißt das neue Album des führenden weiblichen Power-Trios der tanzbetonten, hochenergetischen Schrammelrock-Fraktion. Das lädt ja zu allerlei…
„The Hot Rock“ heißt das neue Album des führenden weiblichen Power-Trios der tanzbetonten, hochenergetischen Schrammelrock-Fraktion. Das lädt ja zu allerlei Assoziationen ein. Nachdem es aber in einer Textzeile heißt „I’m a Hot Rock to you“ fragt man aber doch besser mal nach, bevor man besserwisserisch alles zu Tode interpretiert. „Das ist eine Wortspielerei,“ erklärt Drummerin…
Zita Swoon ist eine Art Musikantenkollektiv aus Antwerpen. Im weitesten Sinne läßt sich über die zentrale Figur Stef Kamil Carlens eine Verknüpfung zu dEUS herstellen. Musikalisch bietet diese Scheibe denn auch die übliche belgische Verachtung normaler Hörgewohnheiten. Auch Zita Swoon gehen boldly where no man has gone before, jedoch auf eine andere Art als vergleichbare…
„I know a girl named Denise – she makes me weak at the knees“ – mit dieser Art von simplen Statements vermögen die FOW auf ihrer aktuellen CD „Utopia Parkway“ reihenweise zu begeistern. „Denise“ ist auch musikalisch der packendste Beitrag. Knackig, auf den Punkt und vergleichsweise rockig kommt diese vorweggenommene Sommersingle daher. Dazu gibt’s zwei…
Kann sich noch jemand an Robert Palmer erinnern? Muß man da fast schon boshaft fragen. Auf dem Zenith seines Tuns turnte der Mann mit halb Duran Duran durch die Gegend, wirkte stilbildend auf das Video-Medium ein und bot einige memorable Hits, die man auch heute noch gerne summt. Was kaum jemand weiß: Palmer machte auch…
Sie sind schon ein seltsames Völkchen, diese Belgier – so auch Ozark Henry, der hier seine Definition von Pop-Musik abliefert. Manchmal aalglatt, dann doch wieder mit Ecken und Kanten, und über allem schwebt seine markante Stimme. Von Solitude kann hier keine Rede sein, denn diese Platte könnte ein guter Freund werden – wenn man sich…
Jonathan Richman ist ein Phänomen: Kaum ein Musikant, der ihn nicht als heimlichen Liebling und wichtigen Einfluß aufzählt. Kaum jemand, der seinen 70’s Hit „Egyptian Reggae“ nicht kennt. Kaum jemand, der sonstwas von ihm kennt. Und jetzt: Schauspieler Soundtrack („Something About Mary“ – Jonathan singt im Hintergrund und wird erschossen!) und eine neue Platte. Produziert…
Dieses Album ist so unscheinbar, daß es öfter gerne übersehen wird. Was hierbei auch öfter gerne übersehen wird ist die Tatsache, daß es gerade wegen dieser Unscheinbarkeit gewissermaßen herausragend ist. Man halte sich vor Augen: Als Jewel Kilcher ins Bewußtsein der Öffentlichkeit trat, geschah das mit einem vergleichsweise seltsamen, unfertigen Album, welches lediglich einige produzierte…
Etwas Anachronismus zum Frühlingsanfang gefällig? So, als gäbe es die 90er (und in weiten Teilen die 80er) nicht, verwöhnt uns ex-Marillion-Mastermind Fish hier mit „schokoladenen Fröschen“ – so ein Songtitel. Wie beim guten alten Dinosaurierrock der ersten Generation gibt es hier Bombast und verspielten Firlefanz pur. Im Kontext des mittlerweile gewohnten Höreindrucks hört sich das…
Eine weiterer Sargnagel in der Behauptung, daß BAP alles ist, was die Kölner Szene hervorzubringen imstande ist. Erdmöbel machen ernst. „Delfine“ ist eine tolle „Bastelplatte“ – meint im Studio zusammengetüftelt, was man auch hört und was nix macht. Denn die Songs strahlen jede Menge Selbstbewußtsein daher, sind mit Texten (oder muß man hier bereits „Lyrik“…
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