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  • Ozark Henry – This Last Warm Solitude

    Sie sind schon ein seltsames Völkchen, diese Belgier – so auch Ozark Henry, der hier seine Definition von Pop-Musik abliefert. Manchmal aalglatt, dann doch wieder mit Ecken und Kanten, und über allem schwebt seine markante Stimme. Von Solitude kann hier keine Rede sein, denn diese Platte könnte ein guter Freund werden – wenn man sich…

  • Jonathan Richman – I’m so sonfused

    Jonathan Richman ist ein Phänomen: Kaum ein Musikant, der ihn nicht als heimlichen Liebling und wichtigen Einfluß aufzählt. Kaum jemand, der seinen 70’s Hit „Egyptian Reggae“ nicht kennt. Kaum jemand, der sonstwas von ihm kennt. Und jetzt: Schauspieler Soundtrack („Something About Mary“ – Jonathan singt im Hintergrund und wird erschossen!) und eine neue Platte. Produziert…

  • Jewel – Spirit

    Dieses Album ist so unscheinbar, daß es öfter gerne übersehen wird. Was hierbei auch öfter gerne übersehen wird ist die Tatsache, daß es gerade wegen dieser Unscheinbarkeit gewissermaßen herausragend ist. Man halte sich vor Augen: Als Jewel Kilcher ins Bewußtsein der Öffentlichkeit trat, geschah das mit einem vergleichsweise seltsamen, unfertigen Album, welches lediglich einige produzierte…

  • Fish – Raingods With Zippos

    Etwas Anachronismus zum Frühlingsanfang gefällig? So, als gäbe es die 90er (und in weiten Teilen die 80er) nicht, verwöhnt uns ex-Marillion-Mastermind Fish hier mit „schokoladenen Fröschen“ – so ein Songtitel. Wie beim guten alten Dinosaurierrock der ersten Generation gibt es hier Bombast und verspielten Firlefanz pur. Im Kontext des mittlerweile gewohnten Höreindrucks hört sich das…

  • Erdmöbel – Erste Worte Nach Bad Mit Delfinen

    Eine weiterer Sargnagel in der Behauptung, daß BAP alles ist, was die Kölner Szene hervorzubringen imstande ist. Erdmöbel machen ernst. „Delfine“ ist eine tolle „Bastelplatte“ – meint im Studio zusammengetüftelt, was man auch hört und was nix macht. Denn die Songs strahlen jede Menge Selbstbewußtsein daher, sind mit Texten (oder muß man hier bereits „Lyrik“…

  • Ani DiFranco – Up Up Up Up Up Up

    Für Ani gibt es nur einen Weg, und der führt nach oben. Mit beängstigender Frequenz und beschämender Qualität haut die Powerfrau aus Buffalo ein Album ums andere auf den Markt. Nicht nur das: Die Tracks der jeweils neuen Platte sind meist bereits live getestet und bringen somit für die Fans sogar ein gewisses, vertrautes Feeling.…

  • Arid – Kleine giftige Dinger

    Am Anfang war Gott – bzw. dEUS. Und dann kamen jede Menge andere Heilige aus der ständig expandierenden belgischen Musikszene gekrabbelt. Zu diesen gehören auch Arid. Arid heißt soviel wie „trocken“ oder „dürr“. Das ist zunächst mal unverständlich, wenn man die fragile, komplexe, feinsinnige und leicht ätherische Popmusik mit Hang zu Pathos aber ohne Drang…

  • Silver Jews – Unscrabbling the Silver Jews

    „A shower of meteorites hits a farm in Iowa. What does the farmer say?“ fragt Silver Jew David Berman erwartungsvoll schmunzelnd. Antwort: „Well, Well, Well!“ Betretenes Schweigen. Was war passiert? Nun, David hatte versucht, einen selbsterfundenen Witz zu erzählen. Was folgte, war eine Erklärung desselben: Auf amerikanischen Farmen müssen die Bauern ihre Wasserquellen oft selbst…

  • Dandy Warhols – Cool as the Dandy Warhols

    Also es gibt sie schon noch, diese besonderen Momente im Leben eines Musikjournalisten. Dann zum Beispiel, wenn man wieder einmal auf eine Band trifft, die genauso zugekifft und abgefahren ist, wie die Musik, die sie machen. Nehmen wir z.B. mal die Dandy Warhols. „Also so ein Interview mit Courtney ist so eine Sache“, meint der…

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