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  • The Holy – Mono Freedom

    Platte der Woche KW 40/2020 Leider kann man sich Tonträger ja zu Hause normalerweise nicht so laut anhören, wie das eigentlich notwendig wäre. Das wird besonders deutlich bei dieser zweiten Scheibe des finnischen Ensembles The Holy. Stilistisch bewegt sich die Band um den eher unscheinbar wirkenden, aber manisch agierenden Frontmann Eetu Henrik Livari auch auf…

  • Lana Del Rey – Violet Bent Backwards Over The Grass

    Also um es kurz zu machen: Hierbei handelt es sich nicht um ein reguläres neues Album von Lana Del Rey, sondern sozusagen um die akustische Version ihres Gedichtbandes „Violet Bent Backwards Over The Grass“, der in Buchform bereits erschienen ist. Dennoch ist diese Scheibe musikalisch erwähnenswert, denn Lana machte sich nicht nur die Mühe, ihre…

  • Melanie C – Melanie C

    Gerade eben noch arbeitete Melanie C als Jurorin für die Vergabe des Anchor-Live-Awards auf den Bühnen des Reeperbahn Festivals und zeichnete – in Vertretung des Corona-bedingt verhinderten Tony Visconti – das deutsche E-Pop-Duo Ätna als besten Live-Act des Festivals aus. Wenn es nach den stilistischen Interessen geht, dann dürfte Melanie diese Entscheidung nicht unmaßgeblich mit…

  • Death Valley Girls – Under The Spell Of Joy

    Einfach immer nur hyperaktiv und schrill loszurocken und dabei in jeder denkbaren Beziehung über die Stränge zu schlagen, reichte den Death Valley Girls dann irgendwann wohl auch nicht mehr. Auf dem neuen Album führte der Weg, sich musikalisch weiterzuentwickeln, zunächst mal in die Mystik: Death Valley Girls-Frontsirene Bonnie Bloomgarden ist ein Fan der psychedelischen Rockband…

  • Phonoboy – Love And Let Die

    Phonoboy – da war doch mal was? Richtig: Bis 2013 veröffentlichte der Deutsch-Franzose Christian Höck eigentlich mehr oder minder regelmäßig Tonträger unter dem Moniker Phonoboy. Damals begeisterte sich Höck auf ziemlich eklektische Weise für New Wave Pop, den er mit frankophilen Schlenkern verzierte. Nach sieben Jahren „Veröffentlichungspause“ gibt es nun ein neues Lebenszeichen, auf dem…

  • Marco Schmedtje – 18

    Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts – jener Zeit also, in der es langsam möglich wurde, Musik tontechnisch einzufangen und zu replizieren – waren Poeten das, was heutzutage die Rockstars sind. Warum eigentlich wird das von den heutigen Liedermachern und Songwritern – zumindest hierzulande – eigentlich so wenig goutiert? Marco Schmedtje jedenfalls scheint dieses Problem…

  • Luka Kuplowsky – Stardust

    Der Kanadier Luka Kuplowsky hat gut Lachen. Nicht nur, aber auch, weil er sich mit seiner jazzigen Attitüde und seiner fast schon feminin anmutenden Flüstersprech-Vortragsweise von Anfang an eine links neben der Mitte liegenden recht eigene – zumindest aber unübliche – Songwriter-Subnische ausgesucht hat. Er listet auch die Größten seines Fachs als Inspirationsquelle – und…

  • Salomea – Bathing In Flowers

    Rebekka Salomea Ziegler kommt ursprünglich aus der Jazz-Ecke, wo sie sich seit 2018 einer Melange widmete, die man früher gerne als Fusion beschrieben hätte. Heutzutage ist die Sache nicht mehr so einfach zu greifen. Denn mal abgesehen davon, dass Salomea – wie sie sich der Einfachheit halber nennt – sich in Sachen Harmonie und Melodie…

  • Templo Diez – Starlight

    Fünf Jahre Zeit ließen sich Pascal Hallibert und seine Band Templo Diez für ein neues Album. Das ist erklärlich, denn die Musik des Ensembles (das dereinst aus der straighteren Americana Band Point Quiet heraus als Nebenprojekt gestartet wurde) wird schließlich inspiriert von „Reisen, Landschaften, wahren Geschichten und geträumten Erinnerungen“, wie es in der aktuellen Bio…

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