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  • H.C. McEntire – Instinktgeleitet

    „Every Acre“ mag erst die dritte Solo-LP von H.C. McEntire sein, als Künstlerin hat die 41-jährige Amerikanerin aber schon einen weiten Weg hinter sich. Im College widmete sich die in North Carolina heimische Künstlerin dem kreativen Schreiben, später spielte sie in Punk-Bands und experimentierte mit Twee-Pop, bevor sie vor rund zehn Jahren mit dem Trio…

  • Samia – Nüchterne Euphorie

    In den USA geht Samia Finnerty mit ihrem interessanten Mix aus Indie-, New Wave- und E-Pop gerade durch die Decke. Natürlich im übertragenen Sinne und musikalisch. Und doch: In dem Song „Kill Her Freak Out“ ihres zweiten Albums „Honey“ entwickelt die aus New York stammende, inzwischen aber in Nashville ansässige Songwriterin Gewaltphantasien: „I hope you…

  • July Talk – Der Zweig im Boden

    „Das neue July Talk-Album ist auf eurer Seite“ heißt es auf dem Twitter-Account der kanadischen Band July Talk. Und weiter: „Das neue July Talk-Album wurde nicht von künstlichen Intelligenzen geschrieben“ oder „Das neue July Talk-Album bringt alles zum Tanzen, was es berührt“ und schließlich: „Das neue July Talk-Album basiert auf einer wahren Geschichte.“ Auch wenn…

  • Diesel Boy – Back from the dead

    Eine Band macht eine Platte, wir hören sie, schreiben über sie oder reden mit der Band drüber. Normalerweise. Hier machen wir es einmal anders. Hier reden wir mit einer Band über eine Platte, die es noch gar nicht gibt. Aber geben wird. Diesel Boy sind wieder da! In den 90er Jahren haben sie ein paar…

  • Sophie Jamieson – Der Ehrlichkeit treu geblieben

    Es gibt Konzerte, die vergisst man einfach nicht, egal, wie viel Zeit seitdem vergangen ist. Das Gastspiel von Sophie Jamieson im Januar 2014 in Köln war solch ein Konzert. Eigentlich noch vollkommen unbekannt, mit gerade einmal einer DIY-EP im Gepäck, faszinierte die junge britische Singer/Songwriterin – äußerlich fragil und grazil, in ihrer Performance aber unglaublich…

  • Brendan Benson – Zwischen Lockdown und Bestimmung

    So richtig gut in Sachen Timing war Brendan Benson eigentlich noch nie. Sein erstes Album „One Mississippi“ veröffentlichte er bereits 1996 – als der Jungspund gerade einen Major-Vertrag ergattert hatte. Für sein zweites Album „Lapalco“ brauchte er dann ganze sechs Jahre. Die Veröffentlichung seines dritten Albums „The Alternative To Love“ fiel dann 2005 mit den…

  • Weyes Blood – Die Katze ist aus dem Sack

    Dieser herrlich ausladende Vintage-Sound und eine Stimme, die immer wieder Assoziationen mit der großen Joni Mitchell weckt: Fast unbemerkt hat sich Natalie Mering mit ihrem Projekt Weyes Blood gut ein Jahrzehnt lang an den Indie-Olymp angeschlichen, bis vor drei Jahren nach der Veröffentlichung ihres phänomenalen Albums „Titanic Rising“ auch die breite Öffentlichkeit realisierte, wie brillant…

  • Sweet Tempest – Ein bisschen von Allem

    Gegensätze ziehen sich an. Nach diesem Motto agierten Luna Kira und Julian Winding schon seit sie sich vor ungefähr zehn Jahren im heimatlichen Kopenhagen trafen und auf die Idee kamen, den Namen ihres gemeinsamen Musikprojektes dann aus den ziemlich kontrastreichen Begriffen „Sweet“ und „Tempest“ zusammenzusetzen. Weiter ging es dann mit dem Gegensätzen auf der musikalischen…

  • Public Display Of Affection – Blues ist der beste Lehrer

    Der Name des Berliner Allstar-Projektes Public Display Of Affection stammt noch aus einer Zeit, in der Jesper Munk und Madeleine Rose als Ehepaar eben das tun wollten, was der Name des Ensembles ausdrückt: Ihre gegenseitige Zuneigung öffentlich zur Schau stellen. Zwar ist aus der Beziehung inzwischen eine auf das Professionelle beschränkte Partnerschaft geworden – der…

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