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  • Low – Immer noch auf der Suche

    Nach „Ones And Sixes“ hatten Low die Wahl: Sollte das legendäre US-Slowcore-Trio den in Richtung Pop deutenden Pfad von Songs wie „What Part Of Me“ weitergehen oder der schon auf der letzten Platte allgegenwärtigen Lust am Experimentieren weiter nachgeben? Auf ihrer neuen LP „Double Negative“ geben gleich die ersten Töne des bisweilen eher an Aphex…

  • William Fitzsimmons – Freiheit statt Neurose

    Eigentlich ist William Fitzsimmons ein Jahr zu spät dran. Denn bereits im Sommer 2017 hatte der Mann aus Illinois sein erstes vollständiges Album seit dem 2014er Werk „Lions“ fertig gehabt. (Zwischenzeitlich gab es ja zwei autobiographisch geprägte EPs, auf denen er die Geschichte seiner Familie in Pittsburgh thematisierte.) Aber gerade als er die Aufnahmen beendet…

  • Amy Helm – Spaß an der Freud‘

    Als Tochter von Levon Helm, dem Drummer von The Band, wurde Amy Helm die musikalische Berufung ja sozusagen in den Schoß gelegt. Und so überrascht es dann auch nicht, dass Amy – nachdem sie zunächst in New York Jazz studierte und dort als Bar-Sängerin erste Erfahrungen sammelte – sich 1999 der Band ihres Vaters, The…

  • Slothrust – Vereinbarungen im Überblick

    Als Chefin ihrer Band Slothrust hat die aus Massachusetts stammende Leah Wellbaum (und auch schon vorher mit ihrem Slothbox-Projekt) auch musikalisch schon so einiges erlebt – und so wundert es dann nicht, dass sie auf dem nun vorliegenden, vierten Slothrust-Album „The Pact“ vom bislang eingeschlagenen, eher geradlinigen Grunge-Rock-Pfad abweicht und neue musikalische und produktionstechnische Wege…

  • Brett Newski – Arbeiten statt jammern!

    Als emsiger, umtriebiger Indie-Künstler macht Brett Newski mit seinem DIY-Folk-Punk jetzt auch schon wieder ca. zehn Jahre lang die Bühnen der Welt unsicher. Die Sache begann bekanntlich so richtig mit einer Tour durch Südostasien. In Thailand, Vietnam, Hong Kong, Korea und den Philippinen arbeitete er dann an einer Songsammlung, die er 2011 auf einer LP…

  • Anna Burch – Mit Tunnelblick zur Klarheit

    Wer glaubt, der klassische Indiepop sei tot, wird von Anna Burch eines Besseren belehrt! Ein Jahrzehnt lang unterstützte sie die Americana-Haudegen Frontier Ruckus als Harmoniesängerin, jetzt wagt die Singer/Songwriterin aus Detroit endlich den Schritt aufs Solo-Parkett. Auf ihrem hinreißenden Erstling „Quit The Curse“ scheint ihre Liebe zu Carole Kings Girl-Group-Pop der 60er-Jahre nun genauso durch…

  • Sophie Hunger – Poetische Wissenschaft

    Als Sophie Hunger vor etwa zehn Jahren mit ihrer zweiten LP „Monday’s Ghost“ international durchstartete, war die Welt noch insofern in Ordnung, als das es bis dato herkömmliche Strukturen im Musikbusiness gab und Schweizer Acts auch weitaus exotischer erschienen, als heute – wo Acts wie Me + Marie, Faber oder Mia Aegerter durchaus regelmäßig auch…

  • Iceage – Wir wollen einfach wir selbst sein

    Kein Geringerer als Iggy Pop nannte Iceage einst die „einzige Punkband derzeit, die richtig gefährlich ist“, gleichzeitig kultivierte das Kopenhagener Quartett das Image der jungen Wilden, deren frühe Konzerte bisweilen in atonalem Krach mündeten und die sich immer wieder den Medien verweigerten: Artikel über Iceage thematisierten oft mehr die Leidensgeschichte der Journalisten auf dem Weg…

  • Marla & David Celia – Auf der Suche nach dem großen Fisch

    Dass eine Scheibe wie „Daydreamers“ von Marla & David Celia nicht fertig vom Himmel fällt, sondern – im Gegenteil – eine ganze Weile vor sich hinsimmern musste, bevor sie entstehen konnte, hängt schlicht damit zusammen, dass die gebürtige Heidelbergerin und der quirlige Kanadier hier einen nicht unwesentlichen Teil ihres gemeinsamen Lebens Revue passieren lassen. Allerdings…

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