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  • Cordovas – Blues ohne Shakespeare

    „That Santa Fe Channel“, das neue, zweite Album der in Nashville ansässigen Cordovas ist musikalisch „all over the place“ geraten. Es gibt vom lockeren Westcoast-Sounds über strukturierte Eastcoast-Professionalität, texanische Heartland-Roots und verspielten Southern-Rock so ziemlich alles, was in der Americana-Musik auf dem Roots-Rock Sektor gut und teuer ist. Kenneth Pattengale von den Milk Carton Kids…

  • Phantastic Ferniture – Unbezahlbare Sorglosigkeit

    Julia Jacklin gönnt sich eine Pause auf ihrem Weg zum Indie-Folk-Olymp. Nach ihrem umwerfenden Solo-Erstling „Don’t Let The Kids Win“ gelingt der australischen Ausnahmekünstlerin nun beim mit ihrer Freundin Elizabeth Hughes und zwei Herren als Rhythmusgruppe gestarteten Spaß-Bandprojekt erneut ein ganz großer Wurf. Textlich widmen sich auch Phantastic Ferniture ausgiebig universellen Coming-of-Age-Themen, musikalisch dagegen begeistern…

  • Mikaela Davis – Lieferung aus der Provinz

    Offiziell ist „Delivery“ zwar das Debütalbum der aus dem Staate (nicht der Stadt) New York stammenden Songwriterin Mikaela Davis – aber so einfach ist die Sache nicht. Bevor sie nämlich die Songs von „Delivery“ schrieb und sich von dem Indie-Guru-Produzenten John Congleton auf originelle Weise auf den Leib produzieren ließ, arbeitete Mikaela lange Zeit als…

  • Albert Hammond, Jr. – Eine neue Sicht der Dinge

    „Ich glaube, die meisten Leute betrachten mich als Gitarristen, aber ich selbst habe mich immer als mehr als nur das gesehen“, sagt Albert Hammond, Jr. „Ein wichtiger Aspekt meiner neuen Platte ist, das geradezurücken.“ Kein Zweifel, „Francis Trouble“, Hammonds viertes Album abseits seiner so immens erfolgreichen Band The Strokes, ist eine große Sache für den…

  • Let’s Eat Grandma – Kommt drauf an

    Als Rosa Walton und Jenny Hollingsworth auf dem letztjährigen Haldern Pop Festival bei einem ihrer bislang seltenen Auftritte in unseren Breiten aufschlugen, mag sich wohl manch ein altgedienter Festivalgänge verwundert die Ohren gerieben haben. Nicht nur dass die jugendlichen Schwestern im Geiste (denn im richtigen Leben sind sie „nur“ gute Freundinnen) aus Norwich mit einer…

  • Coeur de Pirate – Zurück ins Rampenlicht

    „Ich bin heute etwas langsam“, entschuldigt sich Béatrice Martin eingangs des Gespräches zu ihrem aktuellen, vierten Album „En cas de tempête, ce jardin sera fermé“ unter ihrem nom de plume Coeur de Pirate, „aber ich bin eben erst aus Montreal angereist und habe überhaupt nicht geschlafen.“ Freilich macht das gar nichts, denn normalerweise redet Béatrice…

  • Laura Carbone – Cool Noir

    Als „Berliner Dark-Starlight“ wird Laura Carbone etwas umständlich und widersprüchlich in der aktuellen Presse-Bio einsortiert. Und dann ist doch wieder etwas dran an dem Ausdruck, denn obwohl die Gute auch auf ihrem zweiten Album unter eigenem Namen – „The Empty Sea“ – nicht unbedingt fröhliche Töne anschlägt, hält sich das mit der Düsternis dann auch…

  • Neko Case – Grundsätzlich

    Neko Case ist ja nun auch schon seit nunmehr 20 Jahren als Solo-Künstlerin im Geschäft. Und dann sind da ja auch noch ihre Kollaborationen – zum Beispiel als assoziiertes Mitglied der kanadischen Band The New Pornographers, als Gast bei Giant Sand, Calexico, den Mekons oder den Sadies oder zuletzt als Teil des Trio-Projektes Case/Lang/Veirs, das…

  • Lindi Ortega – Die Freiheit der Spaghetti

    In Zeiten wie den unseren ist man ja manchmal mit Begriffen wie „Comeback“ immer schnell zur Hand, wenn sich mal ein paar Monate niemand mit einer Veröffentlichung meldet. „Faded Gloryville“, das letzte Album der kanadischen Songwriterin Lindi Ortega, erschien 2015. Das ist ja gar nicht mal so lange her – allerdings folgte dann nicht (wie…

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